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Tennis-News Rechtliche Schritte gegen Masarova

Swiss Tennis leitet gegen den beantragten Nationenwechsel rechtliche Schritte ein. News gibt es auch vom Fed-Cup-Team.

Rebeka Masarova mit Tennisschläger.
Legende: Sorgt für Gesprächsstoff Rebeka Masarova. Keystone

Der beantragte Nationenwechsel von Rebeka Masarova von der Schweiz nach Spanien hat Folgen: Swiss Tennis hat rechtliche Schritte eingeleitet. Dies bestätigte Verbandspräsident René Stammbach. In einem Schreiben an die Familie der 18-jährigen Baslerin teilte der Verband seine finanziellen Forderungen mit. Man sei jedoch gesprächsbereit.

Stammbach will einen Präzedenzfall schaffen und das Thema auch innerhalb des Internationalen Tennisverbandes ITF aufs Tapet bringen. Zukünftig sollen Verbände, die mehrere zehn- bis hunderttausend Franken in die Förderung eines Talents investiert haben, bei einem Nationenwechsel des Spielers finanziell entschädigt werden.

Fed-Cup-Team mit Teichmann

Heinz Günthardt hat das Aufgebot für die Fed-Cup-Partie der 1. Runde in Prag gegen Tschechien (10./11. Februar) bekannt gegeben. Neben Timea Bacsinszky, Belinda Bencic und Viktorija Golubic bot der Fed-Cup-Captain die 20-jährige Jil Teichmann (WTA 140) als 4. Spielerin auf. Als Coach mit nach Prag reisen wird die zurückgetretene Martina Hingis.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Bekommt Swiss Tennis auch von jenen Spieler/innnen, welche ihre Karriere früh beenden, eine Entschädigung? Wie viel verdient der Verband an den Spieler/innen, die Karriere machen? Ist er an den Gewinnen (aus Preisgeldern, Werbeeinnahmen, Sponsoring etc.) beteiligt (z.B. bei Roger Federer)? Oder umgekehrt gefragt: Welche Einnahmen entgehen dem Tennisverband, wenn eine Spielerin oder ein Spieler den Verband wechselt?
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    1. Antwort von M. Keller (MK)
      Soweit ich mich erinnere wechselte Masarova vor Jahren vom spanischen in den Schweizer Tennisverband. Sie wurde in den letzten Jahren hier ausgebildet, finanziell unterstützt und wechselt nun zurück in den spanischen Verband. Die Ressourcen wie auch der finanzielle Aufwand für einen Tennisverband sind enorm. Also finde ich dies nicht mehr als angebracht. Und wenn Spanien dieses 'Talent' unbedingt will, wird der diese Kosten wohl übernehmen.
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  • Kommentar von Hanspetet Lutz (Sinnvoll)
    Was hat sich der Tennisverband hier wohl überlegt. Will er eine unmotivierte Spielerin halten , oder will er ein Tennistalent praktisch kaputt machen. Das Gespräch suchen , aber nicht so.Ich wünsche der jungen Spielerin in Zukunft viel Erfolg in der neuen Heimat.
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    1. Antwort von Andreas Schaad (Scan15)
      Der Verband hat sich wohl überlegt nicht nur der Geldesel zu sein. Was soll der scheiss,hier profitieren und dann abhauen. Sie wird schon von der Mutter schlecht trainiert,da wird Sie von alleine abstürzen.
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    2. Antwort von Martin Meier (M.Meier)
      Masarova wird in ihrer Karriere wohl mehr als die 100'000 Franken verdienen. Also kann sie sie gleich selber zurückzahlen. S 5i und s weggli gibt es halt nirgends.
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    3. Antwort von Beat Bachmann (B77)
      Herr Lutz, haben sie den artikel gelesen? dann wäre ihnen klar um was es dem verband geht! er will nicht die spielerin halten, sondern eine ausbildungsentschädigung, ist das so verkehrt in ihren augen!?
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    4. Antwort von Felice Limacher (Felimas)
      Die Geldmenschen sind am Zug... unglaublich! An die Herren Schaad, Meier und Bachmann: Wenn der geldgeile Verband seine Youngsters so an sich binden will, dass sie ihr Leben lang für das "Ausbildungsland" spielt, müssen sie das vorher festlegen und sicher nicht im nachhinein Geldforderungen stellen. So kann der betreffende entscheiden ob er das will oder nicht. Punkt. Wie krank ist denn diese Gesellschaft! Immer geht es nur um Geld, Macht und Ansehen. Schämt Euch in Grund und Boden!
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    5. Antwort von Hans Meier (hm)
      @Lutz: Stimme ihnen voll zu. Eine finanzielle Entschädigung ist zu erwarten und auch in anderen Sportarten üblich. In Teamsportarten ist es üblicherweise der ausbildende Club, weshalb soll es im Tennis nicht der Verband sein? Bei einem ausgeglichenen Geben/Nehmen ist es ein Nullsummenspiel, in allen anderen Fällen profitieren die Verbände, welche gute Arbeit in der Ausbildung machen und werden motiviert dies weiterhin fortzuführen. Was will man mehr...?
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    6. Antwort von Beat Bachmann (B77)
      Herr Limacher, würden sie mich kennen, wüssten sie was für ein blödsinn sie mir da unterstellen! wenn der verband die summe X in eine spielerin investiert, diese dann aber dann den verband wechselt, ist es dann nichts weiter als fair, wenn der verband diese summe als ausbildungsentschädigung zurück erhält? niemand hat was von ‚geld verdienen’ gesagt... niemand!
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    7. Antwort von Kurt Häring (khg)
      Der FCB erhält vom BVB für dessen Übertritt eine rechte Summe. Von dieser bekommt der FC Winterthur seinen Teil als Ausbildungsbeitrag. Würden die ausbildenden Vereine und auch Verbände nicht so viel leisten und auch investieren, würden verschiedene Talente vermutlich nicht zu Spitzenkräften. Darum ist es absolut verständlich, wenn Swisstennis vom spanischen Verband etwas verlangt. Bei der Herzensangelegenheit bin ich mir sowieso nicht so sicher.
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