Zum Inhalt springen

Grand-Slam-Turniere Djokovic und Nadal im Roland-Garros-Final

An den French Open in Paris kommt es bei den Männern zur Final-Reprise von 2012 zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal. Djokovic gewann seinen Halbfinal gegen Ernests Gulbis in 4 Sätzen, Titelverteidiger Nadal liess Andy Murray nicht den Hauch einer Chance.

Novak Djokovic strebt in Paris in der Neuauflage des Finals von 2012 (Viersatz-Sieg für Nadal) seinen 1. Triumph an. Damit würde der Serbe seinen «Karriere-Slam» perfekt machen. Rafael Nadal seinerseits peilt in seinem 9. French-Open-Final seinen 9. Titel an.

Djokovic nutzte Chancen besser

Djokovic setzte sich gegen Überraschungs-Mann Ernests Gulbis aus Lettland mit 6:3, 6:3, 3:6 und 6:3 durch. Die Entscheidung fiel im 8. Game des 4. Satzes, als Djokovic den Letten zum 5:3 breaken konnte. Keine zwei Minuten später verwandelte er seinen 1. Matchball zum 5. Sieg im 6. Direktduell mit der Nummer 17 der Welt.

Das Match bot zwei Sätze lang nur selten hochklassiges Tennis, vor allem weil der Weltranglisten-17. zu viele Fehler machte. Djokovic nutzte zudem seine Chancen besser.

Rückenprobleme bei Gulbis

Das grosse Talent von Gulbis blitzte im dritten Satz auf. Der inzwischen als diszipliniert und trainingsfleissig geltende 25-Jährige schaffte das Break zum 5:3 und den Satzgewinn, fasste sich aber immer wieder verärgert mit der linken Hand an den Rücken.

Legende: Video «Djokovic zertrümmert seinen Schläger» abspielen. Laufzeit 0:18 Minuten.
Vom 06.06.2014.

Djokovics Ärger

Djokovic zertrümmerte zum Unmut des Publikums seinen Schläger, weil er im 4. Satz das Break zum 2:0 sofort wieder einbüsste. Nach 2:34 Stunden kam er gegen Gulbis, den er aus gemeinsamen Junioren-Tagen in einer Münchner Akademie bestens kennt, aber dennoch zum Sieg.

Traumfinal gegen Nadal

Im Final trifft Djokovic zum insgesamt 42. Mal auf Rafael Nadal. Der spanische Titelverteidiger und 8-fache French-Open-Champion liess Andy Murray nicht den Hauch einer Chance und siegte in nur 100 Minuten mit 6:3, 6:2 und 6:1.

Murray chancenlos

Nadal hatte das Geschehen auf den Centre Court vom ersten Ballwechsel an im Griff. Bereits bei der ersten Gelegenheit nahm er dem Schotten den Service ab und gab den Vorsprung nicht mehr preis. Der Spanier konnte alle seine 6 Breakchancen verwerten, Murray seinerseits hatte keinen einzigen Breakball.

48 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marco Steiner, Basel
    Das Stimmt! Ich habe auch auf di leute gehört die den Joker für arrogant und unsportlich halten. Habe aber erkannt dass Ich mich Irre. Bevor Ihr eure schlechten vorurteile postest, seht euch mal die djokovic funny videos im youtube an Und davon gibt es sooo viele. Also wenn jetzt noch irgendwelche Leute hassen, dann stimmt doch etwas nicht!! Djoker ist der beste und unterhaltsamste im Tennissport!! Grüsse
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz marfurt, Zürich
    Das stimmt, Djokovic bringt farbe in dises graue Tennis rein. Er hat halt eben temperament (herz) und ist ein sehr lustiger Mensch. Wieviel mal hat ist er zB mit einer Maske auf den court gegangen und hat sonst irgendwie Leute zum lachen gebracht? ich habe früher auch gemeint er sei arrogant, aber muss zugestehn Ich als RF fan: Nachdem er verliert, kann er sich auch mit einem lächeln und umarmung mit dem gehner am netz verabscheiden. RF dagegen schaut nichteinmal in di augen und haut ab.. schade
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Pia Müller, 9444 Diepoldsau
      Djokovic ist absolut ein hochgradiger Tennisspieler - doch er ist auch ein Könner bezüglich Show für die Presse und das Publikum: Das hat RF, STAN und NADAL noch nie nötig gehabt. Djoker war jahrelang ausgepfiffen worden aufgrund seines arroganten Auftretens, auch seine Box! - nun hat er das Problem total im Griff ! Alle jubeln.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Was für ein Problem, dass Djokovic den Schläger zertrümmert hat! Haben diese Leute die Zeiten von Connors und McEnroe schon vergessen? Tennis an sich ist ja sowieso langweilig - nicht missverstehen: ich kenne die Regeln und habe früher selber noch stundenlang geschaut -, aber wenigstens nicht so langweilig wie Golf. Ganz ehrlich: Solche Typen wie Djokovic braucht es, diese beleben wenigstens das millionenschwere, aber zeitweise gähnend langweilige Tennis-Geschäft.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Imhof, Bern
      Mann Stump du hast recht! Lange nichts von dir gehört! NADAL IST DER BESTE ALLER ZEITEN! Du hast mir fast immer RECHT gegeben!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen