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In Wimbledon wird dieses Jahr kein Tennis gespielt
Aus Sport-Clip vom 01.04.2020.
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Federer freut sich auf 2021 Geschockte Tennis-Profis nach Wimbledon-Absage

Im Tenniszirkus ist die Betroffenheit nach der Absage des Rasenklassikers gross. Wimbledon prüft derweil finanzielle Unterstützungen für Spieler.

Roger Federer reagierte via Twitter umgehend auf die Wimbledon-Absage. Kaum hatte der Veranstalter das diesjährige Aus des Rasenklassikers verkündet, meldete sich der Schweizer ebenfalls via Twitter zu Wort: «Devastated» – also am Boden zerstört.

Die Absage könnte Federers Hoffnungen auf einen weiteren Titel im Rasen-Mekka schmälern. Der 8-fache Wimbledon-Sieger wird in diesem Sommer 39 Jahre alt. Die Chance, in «seinem Wohnzimmer» noch einmal zu triumphieren, dürfte bis 2021 zumindest nicht grösser werden.

Immerhin hat der Maestro seine Teilnahme für nächstes Jahr trotz seines fortgeschrittenen Alters bereits angekündigt. In seiner Story auf Instagram schrieb er zur Freude seiner Fans: «Ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr zurückzukommen!»

Vorfreude auf nächstes Jahr umso grösser

Auch andere Tennis-Grössen haben sich enttäuscht über die Absage gezeigt. Die 7-fache Siegerin Serena Williams ist «schockiert», Petra Kvitova schreibt: «Ich werde es vermissen, auf dem wunderschönen Rasen zu spielen.»

Angelique Kerber, die 2018 triumphiert hatte, zeigte sich «natürlich enttäuscht, dass neben Olympia auch Wimbledon abgesagt worden ist». Das Turnier sei jedes Jahr ihr absolutes Highlight. «Aber momentan zählen andere Dinge, die wichtiger sind.»

Etwas Positives im Entscheid sieht Vorjahressiegerin Simona Halep: «Immerhin kann ich mich jetzt noch länger darauf freuen, meinen Titel zu verteidigen», so die Rumänin, die aber gleichzeitig ihre Enttäuschung zum Ausdruck brachte.

Für einige Spieler wird es eng

Die Wimbledon-Absage hinterlässt aber nicht nur enttäuschte Spieler, sondern sorgt bei einigen auch für Existenzängste. Viele Spieler, die sich vom Ranking her für ein Grand-Slam-Hauptfeld qualifizieren, sind auf die Preisgelder angewiesen, wie SRF-Experte Heinz Günthardt bestätigt.

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Günthardt: «Vielen geht es momentan gleich wie anderen Selbsterwerbenden»
Aus Sport-Clip vom 01.04.2020.
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Die Organisatoren haben im Rahmen der Absage angekündigt, Pläne auszuarbeiten, um jene Gruppen zu unterstützen, die auf das Einkommen in Wimbledon angewiesen sind, unter anderen auch die Spieler.

Radio SRF 3, Nachrichten, 1.4.2020, 17:30 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Zaugg  (rägetag)
    Vielen geht es wie Selbstädigerwerbenden, mit einem grossen Unterschied die ersten 50 des Tenniscircus können woll gut Leben die andern konnten es wohl auch vor Corona nur schlecht als recht. Die sind Vermutungen wissen tue ich(mans) nicht) Oder?
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  • Kommentar von Florin Göggel  (Meister2000)
    Sehr schade, aber hat sich ja angekündigt. Bin bereits hyped auf 2021 und ein paar grosse Federer- und Wawrinkamomente. Hoffe einzig, dass Federer das verlorene Jahr 2020 hinten anhängt.
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Dass die Spieler/innen enttäuscht und traurig sind, weil sie nicht in Wimbledon antreten können, ist ohne weiteres verständlich. Hingegen begreife ich nicht, dass einige von Ihnen geschockt sein sollen. Die Absage des Turniers kommt ja nicht aus heiterem Himmel, sondern zeichnete sich seit längerem ab. Nur wer vorher den Kopf in den Sand steckte und nichts vom Krisengeschehen in der Welt mitbekommen wollte, könnte jetzt noch so überrascht sein, dass es ihn/sie wie ein Schock trifft.
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