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Grand-Slam-Turniere Federer glückt der Auftakt in Melbourne

Roger Federer hat seinen 1. Ernstkampf seit über einem halben Jahr gewonnen. Der Schweizer schlug in der Auftaktrunde der Australian Open den Österreicher Jürgen Melzer in 4 Sätzen.

  • Nach 2:05 Stunden steht der 7:5, 3:6, 6:2, 6:2-Sieg fest.
  • Im 2. Durchgang verliert Federer 5 Games in Serie und auch den Satz.
  • In der nächsten Runde heisst Federers Gegner Noah Rubin. Der Amerikaner ist die Nummer 200 der Welt.

Am 8. Juli 2016 bestritt Roger Federer (ATP 17) in Wimbledon seinen letzten Ernstkampf (Halbfinal-Niederlage gegen Milos Raonic). Nach dem gelungenen Intermezzo beim Hopman Cup in Perth fand nun in der 1. Runde von Melbourne das 1. echte Kräftemessen seit über einem halben Jahr statt.

Und Federer bestand den Test mit Bravour. Zwar war der Beginn etwas harzig und eine Schwächephase mit 5 Game-Verlusten in Serie kostete ihn den 2. Satz. Daneben wusste der 4-fache Melbourne-Champion fast durchwegs zu überzeugen:

Legende: Video Federer: «Ich kam nur schwer ins Spiel rein» abspielen. Laufzeit 02:32 Minuten.
Aus sportlive vom 16.01.2017.
  • Der Aufschlag funktionierte hervorragend. Er brachte Federer nicht nur viele Gratispunkte (u.a. 19 Asse) ein. Er rettete ihn auch regelmässig in kritischen Phasen.
  • Mit der Vorhand konnte Federer fast nach Belieben Druck ausüben und Melzer in die Defensive drängen.
  • Auch am Netz agierte Federer meist sicher und konnte so die Punkte erfolgreich verkürzen.

Jürgen Melzer versuchte sein Bestes, blieb aber letztlich ohne echte Chance auf den Coup. Dennoch war die Weltnummer 300 ein echter Gradmesser, denn der Linkshänder konnte immer wieder andeuten, dass er einst die Nummer 6 der Welt war. Der wie Federer 35-Jährige wurde in den letzten Jahren aber immer wieder durch Schulterprobleme gebremst.

Der Rücken und das Knie haben sich gut angefühlt.
Autor: Roger Federer

«Im 3. und 4. Satz bin ich immer besser in den Rhythmus gekommen», freute sich Federer nach seinem 1081. Sieg auf der ATP-Tour. «Der Rücken und das Knie haben sich gut angefühlt. Ich bin zufrieden.»

Nun gegen Rubin

Der Zweitrunden-Gegner von Federer heisst Noah Rubin (ATP 200). Der Amerikaner hat sich erfolgreich durch die Qualifikation gespielt und in der 1. Runde seinen Landsmann Björn Fratangelo in 5 Sätzen geschlagen. Federer und Rubin haben noch nie gegeneinander gespielt.

«Fühlt sich gut an, zurück zu sein»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.1.17, 12:40 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Der über 30 jährige will wieder Nummer eins werden. Wäre ihm ja zu gönnen. Aber dieser Traum kann Roger vergessen, gerade auch, weil er eine längere Verletzungspause einlegen musste. Sein Ehrgeiz ist bewundernswert.
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    1. Antwort von Philipp Kostek (Philipp Kostek)
      Wo und wann hat Federer gesagt, er wolle wieder die Nummer 1 werden? Klären Sie uns auf
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    2. Antwort von Seraina Bieri (Penelope)
      "Totgeglaubte leben länger." (Zitat Zelger vom 02.01.2017) :-)
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    3. Antwort von Martin Degen (made)
      @Kostek: Zelger hat für einmal recht. Im Interview mit SRF vom 14.1.17 sagte er über seine Ziele: "Am liebsten würde ich wieder mal die Nr. 1 sein und Grand Slams gewinnen, das wäre mein Supertraum ... Träume sollte man immer noch haben, die habe ich noch ..."
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  • Kommentar von Kon Rubic (rubickon)
    Ich frage mich wie eigentlich die Auslosung der Partien gemacht wird, denn Wawrinka, die aktuelle ATP-Nr. 4 spielte gegen die ATP-Nr. 35 und bestreitet das nächste Spiel gegen die ATP-Nr. 33. Aber Federer, die aktuelle ATP-Nr. 17 spielte gegen die ATP-Nr. 296 und das nächste Spiel ist gegen die ATP-Nr. 197. Also Vorteil Federer, den man den Einstieg so leicht als möglich gemacht hat.
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    1. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      32 gesetzte Spieler, die anderen 96 Spieler werden frei zugelost und ich gehe davon aus ohne jegliche Manipulation ;-)....erst ab Runde 3 können dann gesetzte Spieler aufeinander treffen. In der Tat hat Wawrinka eine schwierige Auslosung für die beiden Startrunden erwischt. Heute gerade nochmals gut gegangen gegen einen stark spielenden Klizan
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    2. Antwort von martin blättler (bruggegumper)
      Ein hartes Los für Stan The Man.Wer ein Grand Slamturnier gewinnen will, muss jeden schlagen können.Wawrinka hat dies drauf.Am anfang voll gefordert zu werden,ist für einen Champ ein Vorteil.
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  • Kommentar von Valentin Bolt (Tini)
    Federer muss zwar noch ein paar Aspekte in seinem Spiel verbessern um wieder um Titel kämpfen zu können, trotzdem ein starker Auftritt nach dieser langen Spielpause! Unglaublich was er bereits erreicht hat. Ich werde versuchen so viele seiner Spiele zu verfolgen wie möglich. Die Tennisära von Federer und Wawrinka wird wohl nicht mehr all zu lange dauern. Um so mehr sollten wir sie noch schätzen, solange sie noch auf dem Platz stehen. Go Roger!
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