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Grand-Slam-Turniere Final im Zeichen von Babies und Robotern

Andy Murray und Novak Djokovic kämpfen am Sonntag um den Australian-Open-Titel. Im Vorfeld spricht alles für einen Sieg des Serben – sofern die Partie überhaupt stattfindet.

Legende: Video «Hochspannung vor Djokovic-Murray» abspielen. Laufzeit 2:10 Minuten.
Aus sportaktuell vom 30.01.2016.

Sonntag, 9:30 Uhr Schweizer Zeit. Der Ort: Die Rod-Laver-Arena in Melbourne. Es spielen: Die Weltnummer 1 gegen die Weltnummer 2. Die aktuell besten 2 Tennisspieler der Welt duellieren sich um den 1. Grand-Slam-Titel des Jahres – und dennoch ist die Favoritenrolle klar verteilt.

Murray im 5. Anlauf?

Es droht gar eine einseitige Angelegenheit zu werden. Auf der einen Seite steht Andy Murray, der im Halbfinal über 4 Stunden mit Milos Raonic kämpfen musste. Der Brite will in seinem 5. Melbourne-Final, dem 4. gegen Novak Djokovic, endlich erstmals den Titel. Noch nie hat jemand nach 4 verlorenen Finals bei einem Turnier doch noch den Titel geholt.

Djokovics unheimliche Dominanz

Auf der anderen Seite wartet ein ausgeruhter Novak Djokovic in Topform. Der 10-fache Grand-Slam-Sieger führt im Head-to-Head mit 21 zu 9. In den letzten 2 Jahren konnte Murray in 11 Duellen nur einmal gewinnen und nahm dem Serben gerade mal 7 Sätze ab. Wenig spricht dafür, dass sich an dieser Dominanz bald etwas ändern wird.

Das sagen andere über Djokovic:

  • «Eigentlich kann nur ein Roboter Novak schlagen.» – Goran Ivanisevic
  • «Novak war noch nie besser als in den vergangenen 18 Monaten.» – Boris Becker
  • «Er ist derzeit die Herausforderung für alle anderen.» – Roger Federer

Das sagt Djokovic über sich selber:

  • «Ich bin momentan auf dem Höhepunkt meiner Schaffenskraft.»

Das sagen Djokovic und Murray vor dem Duell:

  • Djokovic: «Es ist eine Möglichkeit für mich, Geschichte zu schreiben.»
  • Murray: «Ich sehe keinen Grund, warum es nicht möglich sein sollte, diesmal zu gewinnen.»

Baby-Alarm bei den Murrays?

Eine ganz andere Geschichte spielt sich derweil rund 16‘000 Kilometer von Melbourne entfernt ab: Murrays Ehefrau Kim ist hochschwanger. Es besteht gar die Möglichkeit, dass das Endspiel gar nicht zustande kommt. Wenn bei Kim nämlich die Wehen einsetzen, bricht Murray sein Abenteuer in Australien sofort ab: «Ich werde sofort nach Hause fliegen. Für mich sind mein Kind und meine Frau wichtiger als ein Tennis-Match.»

Die Weltnummer 1 – seit 15 Monaten selber Vater – zeigte für diese Prioritäten-Setzung vollstes Verständnis: «Die Familie geht vor, ich würde Andys Abreise verstehen.»

Wer gewinnt die Australian Open?

  1. Novak Djokovic, die Weltnummer 1 ist momentan einfach zu stark.
    %
  2. Andy Murray, dem Schotten gelingt die Überraschung.
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Legende: Video «Federer unterliegt Djokovic im Halbfinal» abspielen. Laufzeit 3:50 Minuten.
Aus sportaktuell vom 28.01.2016.

Sendebezug: SRF, laufende Berichterstattung Australian Open.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Burkard-Wunderli, Ste.Catherine de la Jacques Cartier Québec Kanada
    Lasst doch die "Meckerer" und Blödschreiber einfach links liegen. Die gibt es gar nicht! Das alles, so glaube ich, ist Hausgemacht von SRF um einwenig bis mehr die RF Fan in Rage zu bringen. "Der Sturm im Wasserglas". Einen schönen Sonntag allnä zämä!
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  • Kommentar von Mike Baumgartner, Zürich
    @Imhof, Honshaf: Wenn man von Tennis nichts versteht, sollte man hier auch nicht posten. Merci!
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  • Kommentar von André Portner, Zürich
    @Hans Imhof und Imper Honshaf Ihre Kommentare grenzen an Beleidigung. Was RF in den letzten Jahren geleistet hat wird für viele Sportler Weltweit unerreichbar bleiben. Rf ist mittlerweile 34 jährig und dass ist im Hochleistungssport schon "alt", da wird es schwierig gegen Jüngere, so wie ND der erst 28 ist, zu bestehen.
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    1. Antwort von Thomss Johnson, Heiden
      Ganz genau! Ob 28 oder bald 35, da werden genau die 1 bis 2 zehntelsekunden langsamere Reaktionszeit entscheidend. Bezüglich Spielintelligenz und Technik ist RF einmalig.
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    2. Antwort von Patrick Seiler, Zürich
      SRF muss sich leider die Frage gefallen lassen, wieso solche Kommentare, wie jene von Herrn Imhof und Herrn Honshaf, überhaupt freigeschaltet werden. Es ist ja offensichtlich, dass mit solchen Aussagen nur provoziert werden will.
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    3. Antwort von Heiner Spühler, Oberägeri
      RF ist der grösste aller Zeiten! Seine Leistungen verdienen höchsten Respekt - im Gegensatz zu den ewigen Nörglern wie Imhof und Co, die sich lieber über Kerzenziehen oder Sockenstricken unterhalten sollen, als unser herausragendes Aushängeschild völlig unsachlich und beleidigend zu kommentieren! Gegen einen ND in solch bestechender Form zu verlieren, ist keine Schande. Man kann Fan sein, muss aber auch FAIR sein!
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    4. Antwort von Silke D., Zürich
      Nationalheld RF wird "kritisiert" und alle sind aus dem Häuschen, dabei sind die Fakten deutlich, spielt Nole auf dem Niveau wie jetzt, hat keiner eine Chance.und wenn andere über sich hinaus wachsen gegen RF haben Sie heute eine Chance zu gewinnen. Das stellt doch nicht die Klasse und Leistung der langen Jahre von RF in frage? Für das Spiel heute muss Murray über sich hinauswachsen um Chance zu haben zu gewinnen.....Nole wird gut vorbereitet sein und das Finale nicht hergeben.
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