Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

«Imodium, grazie» – «Du Donut» Die flottesten Sprüche aus Melbourne

Tennis wurde bei den Australian Open haufenweise gespielt. Doch auch verbal hielten sich die Profis nicht zurück.

Danielle Collins.
Legende: War auf und neben dem Platz flott unterwegs Finalistin Danielle Collins. Keystone

Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres stand – nach anfänglicher Djokovic-Saga – der Tennissport im Mittelpunkt. Die Spielerinnen und Spieler überzeugten dabei aber nicht nur mit ihren Rackets, sondern zeigten sich bisweilen auch wortgewandt. Wir haben die besten Sprüche der Australian Open zusammengetragen.

Und was dich und deine Aussagen angeht, Max Purcell, du Donut: Du scheinst absolut keine Ahnung von Sport und Unterhaltung zu haben. (…) Das nächste Mal, wenn du einen Grand-Slam-Final spielst, solltest du dich besser darauf konzentrieren, die «Big Points» besser zu spielen.
Autor:

Nick Kyrgios war nach dem Doppelfinal nicht einverstanden mit den Aussagen seines Gegners Max Purcell. Dieser hatte ihm Respektlosigkeit vorgeworfen.

Imodium, grazie!
Autor:

Matteo Berrettinis Dank galt nach dem Erstrundensieg dem «Heilmittel», das ihn seine Magenprobleme vergessen liess.

Ihr seid doch alle korrupt!
Autor:

Denis Shapovalov echauffierte sich im Viertelfinal gegen Rafael Nadal darüber, dass dieser sich viel zu viel Zeit nehme und dafür nicht bestraft wird.

Video
Archiv: Shapovalov schäumt vor Wut
Aus Sport-Clip vom 25.01.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 42 Sekunden.
Ich weiss nicht, gegen wen ich als nächstes spiele und ich möchte es auch gar nicht wissen.
Autor:

Adrian Mannarino bat die Journalisten nach seinem Marathonsieg gegen Aslan Karatsew morgens um 3 Uhr, ihm nicht den Namen seines nächsten Gegners zu verraten. Lag es vielleicht daran, dass es sich dabei um Nadal handelte?

Mein Grossvater war ein grosser Baseball-Fan. Ich habe immer versucht, Homeruns zu machen. Das erklärt vielleicht meine Spielweise.
Autor:

Man versteht so tatsächlich besser, was es mit Madison Keys' kompromisslosem Powertennis auf sich hat.

Am meisten freut mich, dass ich heute nur 10 Doppelfehler gemacht habe.
Autor:

Aryna Sabalenka nahm ihre Aufschlagschwäche mit Humor. Zu mehr als dem Achtelfinal reichte es der Belarussin – auch aufgrund des teilweise schwachen Service – aber nicht.

Ich werde warten, bis ich den endgültigen Durchbruch geschafft habe. Dann habe ich eine bessere Verhandlungsposition.
Autor:

Shootingstar Maxime Cressy ist derzeit (noch) nicht an Sponsoren interessiert. Als Weltnummer 1 – sein designiertes Ziel – dürfte sich das «Problem» dann von alleine lösen.

Oh mein Gott, du bist so schlecht! Wie kannst du in einem Grand-Slam-Halbfinal nur so schlecht sein? Schau mich an, ich rede mit dir!
Autor:

Daniil Medwedew tickte regelrecht aus und stauchte Schiedsrichter Jaume Campistol zusammen. Der Grund seines Ärgers: Sein Gegner Stefanos Tsitsipas soll von seinem Vater von der Tribüne aus gecoacht worden sein.

Video
Archiv: Medwedew rastet bei Seitenwechsel komplett aus
Aus Sport-Clip vom 28.01.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 14 Sekunden.
Ich habe den grössten Respekt vor Grand-Slam-Siegern. Es ist ein so langer Weg. Meine Güte, ich habe den Eindruck, dass dieses Turnier bereits ein Jahr dauert.
Autor:

Alizé Cornet wurde nach ihrem Viertelfinaleinzug so richtig bewusst, was es bedeutet, bei einem Major weit zu kommen.

Ich habe meine ganze Karriere über falsche Entscheidungen getroffen. Ich kann damit leben. Aber es muss einfach ein einziges Mal «Klick» machen. Nur einmal. Ich glaube daran, dass es möglich ist.
Autor:

Auch mit seinen 35 Jahren hat Gaël Monfils die Hoffnung auf den einen grossen Wurf nicht aufgegeben. In Melbourne erreichte der Franzose ohne Satzverlust den Viertelfinal, wo er schliesslich an Berrettini scheiterte.

Ich möchte überall die Beste sein. Und wenn ich es einmal nicht bin, dann sage ich mir trotzdem, dass ich die Beste bin.
Autor:

Sie mag spielerisch trotz Finaleinzug noch gewisse Defizite haben, an Selbstvertrauen mangelt es Danielle Collins aber definitiv nicht.

SRF zwei, sportlive, 30.01.22, 09:30 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    @SRF Ziemlich unfair von Ihnen finde ich, dass Sie den Ausraster von Medvedev noch viel schlimmer machen, als er war, indem Sie das englische Wort “you” mit “du” anstatt mit “Sie” übersetzen. Das Englische macht nun mal keinen Unterschied zwischen Sie und du. Da finde ich es unfair, Medvedev die möglichst respektloseste Übersetzung in den Mund zu legen. Ausserdem war der spanische Schiri tatsächlich schlecht und hat nichts gegen Coaching & Zwischenrufe unternommen. Ich kann Medvedev verstehen…
    1. Antwort von Mark Altheer  (Mark_Altheer)
      Spielt doch keine Rolle wie SRF hier übersetzt. Die Aussage ist klar und man klar hören was er sagt. Entscheidend ist dass der Russe sich einfach so gehen lässt. Er könnte das auch anders ausdrücken. Man muss nicht so unverschämt und beleidigend sein.
  • Kommentar von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
    @ Gisler

    Novak gilt als sehr kollegial. Dass vor allem seine Familie ausserhalb des Courts manchmal seltsame Statements abgibt, ist wahr, dass sich Novak nicht zu benehmen weiss, nicht. Federer zerbricht mehr Rackets als Novak. Klar kommen Sie jetzt mit dem US-Open 2020, aber man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass er die Linienrichterin nicht treffen wollte und ihm das leid tat. Novak ist eigentlich nur in der Schweiz unbeliebt und nur deshalb, weil er Federer so oft geschlagen hat.
  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Medwedew gebührt weit mehr Respekt als er bekommt!
    Er kritisierte die Zwischenrufe zwischen 1. und 2. Aufschlag - und wurde ausgebuht
    Er kritisierte das Nichteinhalten der 25-Sekunden-Regel - und wurde ausgebuht
    Er kritisierte das verbotene Coaching - und wurde dafür angefeindet
    Wenn die Verantwortlichen nicht Stellung beziehen und handeln wenn Tennisregeln und Anstandsregeln missachtet und gebrochen werden, dann nimmt der Sport Schaden. Schiris wie Campistol gehören nicht auf die Tour.
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Es ist die Art und Weise wie du etwas tust. Grosse Spieler wie Rafa oder Roger wissen das, Medwedev noch nicht, kann ja noch werden. ND weiss es auch nicht, bei dem ist es zu spät.
    2. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      @Gisler: Natürlich wäre es schön wenn wir alle nur noch lieb zu einanander wären. Aber was machst du, wenn immer wieder vor deinen Augen Regeln nicht eingehalten werden und du deswegen benachteiligt bist. Er hat jedes Recht, sich zu wehren ... Kritik auf bewährte Weise wurde zigfach versucht und hat bisher gar nichts gebracht.
    3. Antwort von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
      Rafa und die Shot-Clock… ja die Alte Leier….

      Peinlich dass 25 Sekunden - fast so lange wie ein Timeout im Eishockey - ernsthaft nicht für einen Aufschlag ausreichen können.