Murray mühe- und glanzlos

Andy Murray hat an den Australian Open in Melbourne ohne grosse Probleme die 3. Runde erreicht. Der schottische US-Open-Sieger bezwang den Portugiesen João Sousa (ATP 100) ohne Glanz mit 6:2, 6:2, 6:4.

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Satz- und Matchball von Andy Murray

0:30 min, vom 17.1.2013

Murray begann gegen den aufstrebenden Portugiesen solide und brachte den 1. Satz nach 31 Minuten mit 6:2 ins Trockene.

Murray mit 22 unerzwungenen Fehlern

Auch den 2. Durchgang gewann der Schotte standesgemäss mit demselben Skore. Danach liess Murray aber ein wenig nach. Zwar war der Dreisatz-Sieg nie in Gefahr, dennoch musste sich der Olympiasieger immer wieder über Eigenfehler ärgern. Insgesamt beging Murray 22 «unforced errors».

Dem 25-Jährigen machten die Temperaturen um die 40 Grad Celsius etwas zu schaffen. «Es war etwa 15 Grad wärmer als bei meinem letzten Match», so Murray. «Das war schon eine Umstellung.» Nach 101 Minuten verwertete er seinen 1. Matchball zum 6:2, 6:2, 6:4.

Nun gegen überraschenden Qualifikanten

In der nächsten Runde trifft die Weltnummer 3 auf den litauischen Qualifikanten Ricardas Berankis. Die ATP-Nummer 110 hat bislang in Melbourne 2 starke Partien gezeigt und noch keinen Satz abgeben müssen. In der 1. Runde schlug der 22-Jährige den Ukrainer Sergej Stachowski und in Runde 2 den Deutschen Florian Mayer.

Top-10-Spieler weiter

Ebenfalls für die nächste Runde qualifiziert haben sich Jo-Wilfried Tsonga und Juan Martin Del Potro. Die französische Weltnummer 8 schlug den Japaner Go Soeda in 3 Sätzen, während der Argentinier (ATP 7) gegen Benjamin Becker (De/ATP 66) ebenfalls ohne Satzverlust blieb.

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