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Grand-Slam-Turniere Roger Federer steht in der 3. Runde

An den French Open bleibt Roger Federer auf Kurs. So glatt, wie der Endstand von 6:3, 6:4 und 6:4 suggeriert, verlief sein Vorstoss in die 1/16-Finals allerdings nicht. Qualifikant Diego Schwartzman war ein zäher Herausforderer und der Baselbieter nicht unwiderstehlich.

Was die Satzverluste anbelangt, blieb Roger Federer in Paris auch bei seinem Zweitrunden-Spiel makellos. Trotzdem bedeutete das 6:3, 6:4, 6:4 gegen den erst 21-jährigen Diego Schwartzman (ATP 109) ein hartes Stück Arbeit. Und es brachte dem Roland-Garros-Sieger von 2009 die Erkenntnis, dass er sich rasch und deutlich steigern muss.

Federer: «Kein Traummatch von mir»

Nach 103 Minuten verwertete die Weltnummer 4 auf dem Lenglen-Court bei windigen Verhältnissen seinen ersten Matchball. «Das war kein Traummatch von mir, aber das habe ich bei diesen Bedingungen mit Nieselregen und Wind auch nicht erwartet», bilanzierte Federer.

«Es war nicht so einfach, wie viele Leute dies vielleicht erwartet haben. Ich bin am Ende zufrieden, dass ich ohne Probleme durchgekommen bin», so der 32-Jährige weiter.

Roger Federer.
Legende: Alles unter Kontrolle Roger Federer erreichte an den French Open ohne Satzverlust die 3. Runde. Keystone

Zu Beginn in Bedrängnis

Besonders in der Startphase trat Schwartzman unerschrocken auf und vermochte den Favoriten zu bedrängen. Der Argentinier, der sich erfolgreich durch die Qualifikation gespielt hatte, gibt an den French Open sein Grand-Slam-Debüt. Bislang stand er vorwiegend bei Challenger-Turnieren im Einsatz.

Federer musste gleich im 3. Game seinen Aufschlag zum 1:2 abgeben. Er holte sich das Break aber umgehend zurück und konnte Schwartzman auch beim nächsten Versuch den Service abnehmen. Diesen Vorteil gab er im 1. Satz nicht mehr preis.

Gegen den nächsten zähen Gegner

Im ausgeglichenen 2. Durchgang erkämpfte sich Federer das Break erst zum 5:4 Früh dagegen war im 3. Satz die Führung mit Break zu seinen Gunsten gefallen. Der Aussenseiter steckte allerdings nicht auf und bot einem fehleranfälligen Federer (34 unerzwungene Fehler) bis zum Schluss Paroli.

In der 3. Runde wartet gemäss Papierform eine ungleich höhere Hürde. Federer trifft auf Dimitri Tursunow (ATP 32). Im Direktvergleich mit dem Russen führt er 4:0. Der letzte Sieg in Indian Wells liegt erst gut zwei Monate zurück. Doch auch dieser musste mit 7:6, 7:6 hart erkämpft werden.

29 Kommentare

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  • Kommentar von R.Z, Diessenhofen
    Gulbis spielt sicher momentan sehr gut. Hat ja auch in Nice gewonnen. Aber eben halt nicht gegen die Top 5 (siehe ATP). Für Top 8-20 bin ich absolut ihrer Meinung. Aber für mehr? Wir werden sehen.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Runde überstanden. Aber wirklich überzeugend war das nicht. Die Rückhand war häufig zu kurz, die Stoppbälle eher. zu hoch angesetzt, aber RF wirkte nicht nervös und agierte nicht überhastet. So lange die Gegner nicht über die eigene Stärke verfügen, um solche Spiele zu entscheiden, wird dieses Niveau reichen. RF müsste Tursunow schlagen können. Dann wartet wohl Juschni oder Gulbis. Gulbis stufe ich auf Sand stärker ein als RF. RF sollte somit den 1/8 Final erreichen, mehr eher nicht.
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    1. Antwort von R.Z, Diessenhofen
      Ich weiss nicht wie sehr sie sich mit den Resultaten auseinandersetzen. Aber juschni ist gestern ausgeschieden. Was Gulbis betrifft, so spielt dieser eine sehr gute Sandsaison. Aber ich glaube immer noch wenn das Wetter wieder etwas wärmer wird und es nicht mehr so feucht ist, kommt das Roger absolut entgegen. Heinz günthard hat ebenfalls gesagt das man als topspielern einfach irgendwie schauen muss das man in die 2.Woche kommt und das gut Toger sehr gut. 2.spiele keinen Satz abgegeben.
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    2. Antwort von jean passant, thun
      Ist mir entgangen, dass Juschni draussen ist. Da haben sie recht. Gulbis traue ich im Moment mehr zu als RF, da Federer wahrscheinlich nicht wirklich voll auf der Tour angekommen ist nach der Geburt der 2. Twins. Ausserdem ist Gulbis in bemerkenswerter Form. In die zweite Woche kommen ist aber bestimmt das primäre Ziel, das leider von Stan völlig verpasst wurde.
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  • Kommentar von Der Soßemann, Bern
    Der 2. Satz war gekauft! Federer hat dank einer Schiri-Fehlentscheidung gewonnen
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