Round-Up: Halep verliert, Murray spaziert

Bei den Australian Open ist mit Simona Halep die Nummer 2 des Turniers schon ausgeschieden. Dagegen liess Andy Murray Alexander Zverev keine Chance. Hier geht's zum Round-Up.

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Das Ende für Simona Halep in Melbourne

0:48 min, vom 19.1.2016

Die Enttäuschungen:

Die letztjährige Viertelfinalistin Simona Halep hatte in Melbourne Grosses vor. Doch die Weltnummer 2 muss bereits nach der Startrunde die Koffer packen. Die Rumänin verlor völlig überraschend mit 4:6, 3:6 gegen die chinesische Qualifikantin Shuai Zhang (WTA 133). Zhang feierte ihren 1. Sieg in einem Grand-Slam-Hauptfeld nach 14 Niederlagen.

Eine bittere Niederlage musste auch Venus Williams (WTA 10) einstecken. Die Amerikanerin unterlag der Britin Johanna Konta mit 4:6, 2:6.

Die Abschiedstournee:

Lleyton Hewitt (ATP 308) hat seine Karriere um mindestens ein Spiel verlängert. Der Lokalmatador und ehemalige Weltranglisten-Erste schlug Landsmann James Duckworth (ATP 129) in drei Sätzen. Hewitt hatte bereits vor einem Jahr bekanntgegeben, dass die Australian Open sein letztes Turnier sein würden.

Publikum tobt nach Hewitt-Matchball

Die Favoriten:

Einen Einstand nach Mass legte dafür Andy Murray (ATP 2) hin. Der Schotte machte mit der deutschen Nachwuchshoffnung Alexander Zverev (18 Jahre, ATP 83) kurzen Prozess und siegte 6:1, 6:2, 6:3. Auch Milos Raonic (ATP 14) hatte keine Probleme. Der Kanadier besiegte den Franzosen Lucas Pouille klar in drei Sätzen.

Eine überzeugende Startpartie zeigte auch Mitfavoritin Garbine Muguruza. Die spanische Weltnummer 3 liess Anett Kontaveit beim 6:0, 6:3 keine Chance und untermauerte damit ihre Ambitionen im «Melbourne Park».

Angelique Kerber (WTA 6) kam gegen Miskai Doi (WTA 64) arg ins Zittern und musste gar einen Matchball abwehren. Am Ende setzte sich die Deutsche gegen die Japanerin aber 6:7 (4:7), 7:6 (8:6), 6:3 durch.

Victoria Azarenka.

Bildlegende: Äusserst aggressiv eingestellt Victoria Azarenka. Reuters

Die Brille:

Victoria Azarenka (WTA 16) unterstrich ihre Ambitionen auf einen dritten Melbourne-Titel nach 2012 und 2013 eindrücklich. Die Weissrussin überliess der bedauernswerten Alison van Uytvanck (Bel/WTA 43) kein einziges Game und stürmte mit einem 6:0, 6:0-Sieg innert 50 Minuten in Runde 2.

Der Kollaps:

Ein brutales Ende nahm das Turnier für Diego Schwartzman (ATP 89). Der Argentinier musste das Erstrundenspiel gegen Lokalmatador John Millman im 4. Satz wegen Erschöpfung und Krämpfen am ganzen Körper aufgeben. Via Twitter gab er in der Zwischenzeit aber Entwarnung, es gehe ihm wieder gut.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu den Australian Open