Simona Walterts Traum platzt im Halbfinal

Für Simona Waltert haben die Halbfinals im Juniorinnenturnier von Wimbledon Endstation bedeutet. Die erst 16-jährige Churerin scheitert mit 6:7, 1:6 an der Amerikanerin Ann Li.

Die Schweiz bringt in Wimbledon vorerst keine weitere Juniorinnen-Championne nach Martina Hingis (1994) und Belinda Bencic (2013) hervor. Simona Waltert kam in der Vorschlussrunde von ihrem Erfolgsweg ab.

Im Duell zweier ungesetzter Spielerinnen musste sich die Bündnerin mit 6:7 (4:7) und 1:6 Ann Li aus den USA beugen. Nach 73 Minuten war die zunehmend einseitige Partie beendet.

Im 1. Satz lange voll auf Kurs

In Umgang 1 hatte Waltert, die im ITF-Ranking Platz 21 belegt, noch gut mitgehalten. Sie machte einen frühen Break-Rückstand wett und kämpfte sich danach in die Kurzentscheidung. «2 bis 3 Punkte gingen dabei zu ihren Gunsten aus, somit war das Tiebreak entschieden», sagte Waltert hinterher.

Doch nach dem Verlust des Startsatzes musste die Schweizerin anerkennen, dass ihrer Gegnerin am heutigen Tag stärker aufspielte. Waltert war nicht mehr in der Lage, einen erneuten Fehlstart zu korrigieren und wurde am Ende klar dominiert.

Rasen war Neuland

Waltert spürte ein grosses Nervenflattern vor der Partie. Doch sie wertete dies auch als gutes Zeichen. In Wimbledon bestritt sie ihr zweites Rasenturnier überhaupt und auch den erst zweiten Grand-Slam-Event. Trotz dem Out schöpft sie viel Motivation aus ihrer erfolgreichen Mission an der Church Road. Und sie freut sich auf weitere Schritte in ihrer Entwicklung.

Hören Sie im Video unten zudem, welche Tipps die Newcomerin aus einer kurzen Begenung mit Roger Federer mitnahm.

Video ««Spass ist das A und O»» abspielen

«Spass ist das A und O»

0:16 min, vom 14.7.2017

Sendebezug: Web-Only-Livestream, srf.ch/sport, 14.07.2017 13:30 Uhr