So war das Tennisjahr 2013

Die Tennissaison 2013 hat begonnen. Und so könnte sie laufen (vielleicht aber auch nicht – sie wissen ja, wie das so ist mit Prognosen...).

SRF-Kommentator Stefan Bürer.

Bildlegende: SRF-Kommentator Stefan Bürer. SRF

27. Januar

Novak Djokovic gewinnt die Australian Open und verliert im gesamten Turnier nur einen Satz – im Final gegen Roger Federer. Am Tag davor gewinnt Serena Williams das Frauenturnier – ohne Satzverlust. Sie gibt insgesamt nur 19 Games ab.

20. Februar

Rafael Nadal verschiebt sein Comeback. Für Acapulco sagt er ab, seine Knie lassen noch immer keine Maximalbelastung zu.

9. Juni

Roger Federer gewinnt die French Open. Im Final schlägt er Rafael Nadal, der sein erstes Turnier seit Wimbledon 2012 bestreitet. Dabei schlägt er im Halbfinal Djokovic nach dramatischem Kampf und 6 Stunden, 14 Minuten 13:11 im 5. Satz. Bei den Frauen siegt Serena Williams. Sie holt sich den Titel ohne Satzverlust und verliert total nur 23 Games.

7. Juli

Andy Murray verzückt seine Landsleute und gewinnt erstmals Wimbledon. Im Final schlägt er Überraschungsmann Milos Raonic dreimal im Tiebreak. Raonic sorgt eine Woche zuvor für das Ende einer grossen Serie. Im Achtelfinal schlägt er Federer – die erste Niederlage des Schweizers vor einem Grand Slam-Viertelfinal seit...Wimbledon 2004. Nadal gibt vor der 2. Runde w.o. und kündigt eine längere Pause an. Ach ja: Serena Williams gewinnt ohne Satzverlust und gibt dabei nur 14 Games ab.

8. September

Federer holt sich die US Open. Im Final, der sich wegen des Hurrikans Rafael auf drei Tage verteilt und erst am Donnerstag endet, lässt er Andy Murray bei Windgeschwindigkeiten um 100 km/h keine Chance.

Serena Williams gewinnt ohne Satzverlust, verliert nur 17 Games und  überzeugt so sogar den Computer der WTA, dass ihr nach dem lupenreinen Grand Slam die Nummer-1-Position zusteht.

27. Oktober

Als wäre nie etwas gewesen: Roger Federer tritt bei den Swiss Indoors nicht nur an, er gewinnt sein Heimturnier.

11. November

Am Tag des Masters-Finals in London meldet sich Rafael Nadal aus Mallorca zu Wort: «Die Knie halten. 2014 greife ich wieder an.» Das Masters gewinnt Murray im Final gegen Federer. Der wiederum kündigt an, 2014 weitere Turniere auszulassen: «Damit ich bei den wirklich wichtigen Events weiter um die Titel mitspielen kann.»

10. Dezember

Serena Williams kündigt an, bei den Australian Open 2014 auch bei den Männern starten zu wollen: «Ich brauche eine neue Herausforderung.» Die obersten Tennis-Instanzen lehnen ab. Williams fordert darauf die Nummer 1 der Männer, Novak Djokovic zur «battle of the sexes». Im ausverkauften New Yorker Madison Square Garden gewinnt sie allerdings kein Game gegen Djokovic. Das Tennisjahr 2014 ist dennoch lanciert.