Viertelfinal zwischen Federer und Wawrinka möglich

Roger Federer und Stanislas Wawrinka sind bei der Auslosung in Wimbledon ins gleiche Tableauviertel gelost worden. Zu einem Duell mit Titelverteidiger Andy Murray könnte es erst im Endspiel kommen.

Roger Federer und Stanislas Wawrinka vor dem Turnier in Wimbledon.

Bildlegende: Duell im Viertelfinal? Roger Federer und Stanislas Wawrinka befinden sich in Wimbledon auf Kollisionskurs. Keystone

Roger Federer, in Wimbledon an Nummer 4 gesetzt, trifft in der ersten Runde auf Paolo Lorenzi (ATP 81). Gegen den Italiener, der in seiner Karriere erst 11 Spiele auf Rasen absolviert hat (3 Siege), hat Federer noch nie gespielt.

Happiger könnte es in der 2. Runde werden. Federer könnte auf den Franzosen Julien Benneteau treffen, den er 2012 in der 3. Runde knapp in fünf Sätzen niederrang. Bereits im Viertelfinal «droht» ein Duell mit Stanislas Wawrinka. Der Romand hat mit Joao Sousa (ATP 48) eine unangenehme Startaufgabe erwischt. Der Portugiese zwang jüngst Federer in Halle in einen dritten Satz.

Ebenfalls in der unteren Tableauhälfte figuriert Rafael Nadal, ein möglicher Halbfinal-Gegner von Federer und Wawrinka. Novak Djokovic und Titelverteidiger Andy Murray wurden der oberen Hälfte zugeteilt.

Gute Auslosung für die Frauen

Gut meinte es die Auslosung mit den vier Schweizer Frauen. Keine trifft bereits in der ersten Runde auf eine Gesetzte. Am schwierigsten erscheint die Aufgabe für die 17-jährige Belinda Bencic (WTA 72). Sie trifft auf die Slowakin Magdalena Rybarikova (WTA 39).

Stefanie Vögele (WTA 76) spielt gegen die australische Wildcard-Empfängerin Jarmila Gajdosova (WTA 177), Romina Oprandi (WTA 183) gegen die Deutsche Mona Barthel (WTA 59) und Qualifikantin Timea Bacsinszky (WTA 86) trifft auf Sharon Fichman (WTA 85) aus Kanada.