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Grand-Slam-Turniere Wawrinka-Gegner: Der Name ist Programm

Tennys Sandgren heisst der Zweitrundengegner von Stan Wawrinka. Passender kann ein Vorname für einen Tennisprofi nicht sein. Es gibt in Melbourne aber auch andere Beispiele.

Tennys Sandgren fordert in der 2. Runde Stan Wawrinka.
Legende: Tennis mit Tennys Tennys Sandgren fordert in der 2. Runde Stan Wawrinka. Reuters

Tennys Sandgren, in der 2. Runde Gegner von Stan Wawrinka, ist auf der ATP-Tour ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Hier sind die wichtigsten Zahlen und Fakten zum 26-jährigen Amerikaner aus Tennessee:

  • Sandgrens beste ATP-Klassierung war Rang 85 (November 2017). Aktuell ist er die Nummer 97 der Welt.
  • Die Matchbilanz des Rechtshänders auf oberster ATP-Stufe steht bei 3:8.
  • Auf Futures- und Challenger-Stufe hat Sandgren total 14 Turniere gewonnen.
  • Erst zweimal hat Sandgren gegen einen Top-10-Spieler gespielt. Dies aber mit beachtlichem Erfolg: Im Juli 2017 zwang er Alexander Zverev in Washington in 2 Longsets (5:7, 5:7). Und bei den US Open 2017 nahm er Marin Cilic in der 1. Runde einen Satz ab.

So viel zu «Facts and Figures». Sandgrens Eltern wählten den Vornamen Tennys übrigens nicht, weil sie vor 26 Jahren bereits eine Tenniskarriere ihres Sohnes anstrebten. Sandgrens Grossvater hiess Tennys, nach ihm wurde der Enkel benannt.

«Mein Grossvater hat kein Tennis gespielt, es besteht kein Zusammenhang», sagte Sandgren einst. Der Name komme aus dem Schwedischen und habe seinen Eltern gefallen.

Von Fussballern und Übergewicht

Nun gut. Tennys Sandgren hatte ziemliches Glück. Der Name ist sozusagen Programm. Dies ist nicht bei allen Profis «Down Under» der Fall, die die 2. Runde erreicht haben. Hier das pure Gegenstück:

  • Nicolas Kicker – Man stellt sich den Argentinier eher auf dem Fussballrasen in einem südamerikanischen Hexenkessel als auf dem Tennis-Court vor. Es ist denn wohl auch kein Zufall, dass der 25-jährige Kicker Diego Armando Maradona vergöttert und Fan des Klubs Velez Sarsfield (Buenos Aires) ist.

Auch im Frauen-Tableau finden sich Namen, die einen schmunzeln lassen. Unser Favorit:

  • Jana Fett – Die Kroatin (21) misst stolze 1,83 Meter und wiegt je nach Quelle um die 65 Kilos. Ergibt einen Body-Mass-Index von 19,4. Gemäss BMI-Tabelle heisst das, dass Fett nicht fett sondern «normalgewichtig» ist. Auch hier gilt: «Nomen est nicht Omen». Hier noch der optische Beweis:
Jana Fett aus Kroatien.
Legende: Alles andere als fett Jana Fett warf in Runde 2 um ein Haar Caroline Wozniacki aus dem Turnier. Reuters

Sendehinweis

Sie können die Partie Wawrinka-Sandgren im Wechsel mit Federer-Struff am
Donnerstag ab ca. 11 Uhr live auf SRF zwei verfolgen. In voller Länge
gibt es die Spiele im Stream auf unserer Website bzw. in der Sport App.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.1.18, 04:30 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Gian - (gian)
    Danke SRF. Das ist ja mal wieder ein unglaublich aussagekräftiger Artikel! Wenns keine passende Geschichte zu den Gegnern von Federer & Stan gibt, kann man's auch einfach mal lassen!
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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Also eines sei klargestellt: 65 Kg bei 1.83 m Körpergrösse ist nicht "normalgewichtig". Das ist eindeutig Untergewicht.
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    1. Antwort von Florence Meier (Flom)
      Mag Ansichtssache sein, was „normal“ ist... aber wenn Grössen- und Gewichtsangaben stimmen ist der BMI 19,4 und damit im unteren Normalbereich. Ab 18,5 wäre es (leicht) untergewichtig gemäss BMI. Aber Sie können gerne eine Aufstellung machen und erläutern, ab wann jemand in Ihren Augen Untergewichtig ist, damit eine Diskussion stattfinden kann. Oder Sie können BMI kritisieren... aber einen richtigen Fakt als eindeutig falsch hinzustellen nützt niemandem.
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    2. Antwort von YB Fan (Hopp YB)
      Aufgrund nackter Zahlen kann man solche Behauptungen nicht aufstellen. Es gibt schmaler und breiter gebaute Menschen. Einige können essen so viel sie wollen und kommen bei 1.80m nicht über 62 kg. Das hat mit Untergewicht nichts zu tun. Wenn man aber eher breit gebaut ist, würden diese Zahlen für Untergewicht sprechen. Im Bild ist zu sehen, dass Fett zwar sicherlich nicht ein Fettmops ist, von Untergewicht zu sprechen wäre aber ebenso falsch. Untergewichtig kann man im Tennis nicht mithalten
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