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Grand-Slam-Turniere Wawrinka: «Ich finde keine Antwort»

Stan Wawrinka ist als Mitfavorit auf den Titel und mit grossen Ambitionen in die French Open gestartet. Der Angriff auf den 2. Grand-Slam-Titel wurde aber bereits in der 1. Runde jäh gestoppt. Der Lausanner zeigte sich nach dem frühen Out selbstkritisch.

Die French Open seien sein absolutes Lieblings-Turnier, hatte Stan Wawrinka vor seiner Auftaktpartie gegen Guillermo Garcia-Lopez noch gesagt. Und dies, obwohl er in seinen 9 Teilnahmen von 2005 bis 2013 nur einmal bis in die Viertelfinals vorgedrungen war (2013).

«Habe keine Antwort darauf»

Auch seine Jubiläums-Teilnahme 2014 wird Wawrinka so schnell wie möglich vergessen wollen. Als amtierender Australian-Open-Champion und Sieger des Sandplatz-Turniers von Monte Carlo ging er in seinem Auftaktspiel sang- und klanglos unter. «Es war überhaupt keine gute Partie von mir. Ich finde keine Antwort auf die Frage, warum ich so schlecht gespielt habe», suchte der Romand nicht nach Ausreden.

Ein Blick auf die Statistik verdeutlicht den schwachen Auftritt des Weltranglisten-Dritten. Nur 57 Prozent seiner ersten Aufschläge landeten im Feld, nur gut die Hälfte dieser Punkte gingen an den Schweizer. Wawrinka leistete sich zudem 62 unerzwungene Fehler und musste sich nicht weniger als 8 Mal breaken lassen.

Zu wenig aggressiv

Mit Wawrinka ist erstmals seit Andy Roddick 2007 ein Top-3-Spieler am Bois du Boulogne in der ersten Runde ausgeschieden. «Ich hatte mich gut auf das Turnier vorbereitet. Und ich habe nicht wirklich Druck von aussen gespürt», sagte der sichtlich enttäuschte Wawrinka. Trotzdem wirkte er von Anfang an völlig blockiert. «Ich war irgendwie platt. Ich spielte zu wenig aggressiv und konnte überhaupt keinen Druck aufbauen», analysierte er.

Für den 29-Jährigen heisst es nun 'abhaken und vergessen': «Ich muss es akzeptieren und in die Zukunft schauen, denn am Resultat kann ich nichts mehr ändern.» Bleibt zu hoffen, dass ihm dies schnell gelingt. Denn in 4 Wochen steht mit Wimbledon bereits das nächste Grand-Slam-Turnier auf dem Programm.

Legende: Video Wawrinka scheitert in Runde 1 («sportlounge» vom 26.5.2014) abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.05.2014.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Stans spielerisches Potenzial ist unbestritten; es kollidiert öfters mit einem schwierigen persönlichen Reifeprozess. Das sieht man bei jedem Spieler mehr oder weniger gut. Stan ist offensichtlich kein einfach strukturierter Mensch; er braucht vielleicht länger als ihm selber lieb ist. Sein Umfeld wird ihm hoffentlich dabei helfen, Gelassenheit und Konzentration zu finden, aber die Schritte muss er schon selber tun, z.B. kein kindisch-trotziges Getue mit dem Schiri immer dann, wenns nicht läuft.
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  • Kommentar von Thai Cat, Bangkok Thailand
    Hop Stan! Diesmal hat G-Lopez gut vorbereitet und er konnte machen ,wie geplant. Leider konnte Stan G-Lopezes Strategie keine Loesung finden. Es hat uns allen Leid getan.Aber das nennt Sport .Der einer gewinnt,Der andere verliert. Das naechste Mal, Ja? Wir halten Stan die Daumen. Thai cat
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Der Netiquetten-Filter ist sehr undurchlässig geworden, daher werde ich mich hüten etwas zu kritisieren. Wawrinka bleibt nun Garcia-Lopez lange in positiver Erinnerung, das ist doch auch was.
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