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Grand-Slam-Turniere «Wimbledon war für mich immer der Gradmesser»

Seit jungen Jahren schwärmt Roger Federer für Wimbledon. Kurz vor seinem grossen Final blickt der Champion zurück auf seine damaligen Idole und würdigt «Wimbledon-Pionierin» Martina Hingis.

Legende: Video «Roger Federer und seine Wimbledon-Idole» abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Vom 16.07.2017.

Roger Federer und Wimbledon – es ist eine langlebige Beziehung. Bereits in jungen Jahren schwärmte der Baselbieter für das Rasen-Turnier im Südwesten von London. «Ich habe mir meine Idole ausgewählt, weil sie hier gespielt haben. Wie ein Becker, ein Edberg und vor allem ein Sampras. Immer wenn ich Wimbledon am TV geschaut habe, hat eines meiner Idole gewonnen», erinnert sich Federer.

Ich war noch im Leistungszentrum, wohnte bei einer Gastfamilie. Und sie war schon die Nummer 1 der Welt und gewann in Wimbledon.
Autor: Roger Federerüber Martina Hingis

Sein Ziel sei es fortan gewesen, hier auch «einmal mitspielen zu können», blickt Federer zurück. Einen zusätzlichen Push habe er 1997 durch Martina Hingis erhalten, die als 16-Jährige in Wimbledon gewann.

Federer und Hingis 2001 nach dem Sieg am Hopman-Cup.
Legende: Schweizer Jugend siegt Federer und Hingis 2001 nach dem Sieg am Hopman-Cup. imago

Bewunderung für Hingis

«Das war unglaublich. Ich war fast gleich alt wie sie, aber ich war noch im Leistungszentrum, wohnte bei einer Gastfamilie. Und sie war schon die Nummer 1 der Welt und gewann in Wimbledon», erzählt Federer. «Daher war Wimbledon für mich immer der Gradmesser», so der bislang 7-fache Wimbledon-Sieger.

Mittlerweile ist Federer selber das Idol. Garbine Muguruza etwa, die frischgebackene Siegerin bei den Frauen, musste bei der Medienkonferenz nicht lange überlegen, mit wem sie am Champions Dinner denn gerne das Tanzbein schwingen möchte: «Roger», sagte sie mit einem strahlenden Lachen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.07.2017, 14:00 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Warum behalten so viele Zuschauerinnen und Zuschauer die Sonnenbrillen auf, obwohl die Sonne - wie meistens auf den britischen Inseln - gar nicht scheint? Sind sie vom Spiel Federers geblendet?
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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Weshalb gibt man eigentlich die Ballgeschwindigkeit in Kilometer pro Stunde (respektive miles per hour) an? Die Bälle sind selten eine Stunde lang unterwegs; also wären Meter pro Sekunde die sinnvollere Einheit! Beispiel: 180 km/h = 50 m/s: Wäre der Ball auf seinem ganzen Weg gleich schnell, würde er das (gemäss Wikipedia) 23,77 m lange Feld also in knapp einer halben Sekunde passieren. Das ist doch weit anschaulicher, als wenn ich mir einen PW auf der Autobahn vorstelle!
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  • Kommentar von Fred Savage (Fred(T/B))
    Der einzige überhaupt der federer in der form schlagen könnte wäre Djokovic in Hochform wenn überhaupt....Ich gratuliere jetzt schon mal Federer im voraus für seinen 8 Titel in Wimbledon....BYE BYE von meiner seits
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