Federer auch bei «Fast4»-Tennis siegreich

In einer Exhibition in Sydney haben Roger Federer und Lleyton Hewitt am Montag ein neues Tennisformat mit dem Namen «Fast4» getestet. Der Schweizer gewann den Schaukampf mit abgeänderten Regeln mit 4:3 (5:3), 2:4, 3:4 (3:5), 4:0 und 4:2.

Roger Federers Sieg rückte in der Arena von Sydney für einmal in den Hintergrund. In der Exhibition gegen seinen früheren Widersacher und heutigen Freund Lleyton Hewitt interessierten stattdessen vor allem die «revolutionären» Regeländerungen, die das neue Tennisformat «Fast4» auszeichnen (siehe Tabelle unten).

Das Ziel des neuen Modus, der in Spielen der australischen Klub-Meisterschaften bereits mehrfach getestet wurde, ist eine merkliche Verkürzung der Partien. Das Tennis soll kurzweiliger und damit zuschauerfreundlicher werden.

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Roger Federer spielt Tennis – auf dem Wasser (unkom. Video)

2:00 min, vom 12.1.2015

Promo-Duell im Vorfeld

Federer – am Sonntag im Final von Brisbane noch zum 1000. Mal Sieger – schlug Hewitt mit dem ungewöhnlichen Resultat von 4:3 (5:3), 2:4, 3:4 (3:5), 4:0 und 4:2.

Bereits im Vorfeld der Exhibition lieferten sich Federer und Hewitt zu Promozwecken ein Duell auf Speedboats in der Bucht von Sydney und zeigten dabei ein paar spektakuläre Ballwechsel.

Die 4 Regeländerungen bei «Fast4-Tennis»

Verkürzte SätzeSätze führen nur noch über vier Game-Gewinne (statt 6).
Verkürztes TiebreakBeim Stand von 3:3 kommt es zu einem verkürzten Tiebreak bis auf 5 Punkte.
Kein «let» mehr Aufschläge, die via Netzkante im richtigen Feld landen, werden nicht mehr wiederholt.
Kein «Vorteil» mehrBeim Stand von 40:40 gibt es keinen «Umweg» über Vorteil. Stattdessen holt derjenige das Game, der den nächsten Punkt (sog. «Power-Point») macht.