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News aus dem Tennis Überraschung in 's-Hertogenbosch: Van Rijthoven triumphiert

Tim van Rijthoven
Legende: Schafft die Sensation Tim van Rijthoven. Imago/ANP

Van Rijthoven düpiert Medwedew

Der Niederländer Tim van Rijthoven hat beim Rasenturnier in 's-Hertogenbosch sensationell seinen ersten Titel auf der ATP-Tour gewonnen. Im Final schlug der Weltranglisten-205. den Russen Daniil Medwedew 6:4, 6:1. Van Rijthoven war mit einer Wildcard in seiner Heimat am Start. Zuvor hatte der 25-Jährige noch keinen einzigen Match auf dem Top-Level der Profitour gewonnen. Medwedew, ab Montag neuer Spitzenreiter im ATP-Ranking, wartet weiter auf seinen ersten Turniersieg in dieser Saison.

Video
Die Highlights der Partie Van Rijthoven gegen Medewedew
Aus Sport-Clip vom 12.06.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 56 Sekunden.

Murray muss weiter warten

Der Italiener Matteo Berrettini (ATP 10) setzte sich beim ATP-250-Turnier in Stuttgart durch. Der Wimbledon-Finalist 2021 bezwang Andy Murray (ATP 68) mit 6:4, 5:7, 6:3 und feierte damit seinen zweiten Titel in Stuttgart nach 2019. Berrettini verwandelte nach 2:40 Stunden seinen zweiten Matchball. Murray verpasste damit seinen ersten ATP-Titel seit 2019 und den ersten auf Rasen seit 2016. Der Schotte, der seinen 70. Final bestritt, klagte über Beschwerden im Leisten- und Bauchmuskelbereich und stand kurz vor der Aufgabe.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    @Meier @Hansen: vielen Dank für diese gute "andere" Sicht und Gewichtung. Dank Ihnen habe ich damit begonnen, mir nicht nur direkt ein Bild zu machen, sondern den zusammenfassenden Text zu lesen. Es ist in der Tat so: der Akzent liegt auf Medvedev und Murray und nicht zuerst auf der Würdigung der Sieger-Leistungen von Berretini und Van Rijthoven. Apropos: Stricker ist in der Quali für Halle ausgeschieden. Hüsler aber weiter!
    1. Antwort von Pirmin Meier  (historiker)
      Medial stehen Stars, zu denen man vielleicht Stricker etwas zu früh zu zählen beginnt, im Vordergrund, während solide Rackerer wie Laaksonen und Hüsler vielleicht doch voreilig als bestenfalls gut zweitklassig eingeschätzt werden. Ihre Fortschritte erfolgen in der Tat langsam, woran sich wohl auch die Jüngeren noch gewöhnen müssen. Hüsler scheint dieses Jahr noch einiges zuzutrauen. Am Ende ist er beim Jahresschluss eventuell bester Schweizer, Leader einer bescheideneren Epoche. Aber immerhin!
  • Kommentar von Pirmin Meier  (historiker)
    @Hansen. Der Respekt vor Berrettini bleibt zu unterstreichen, noch höher aber ist wohl die Leistung des Niederländers gegen Medvedev einzuschätzen; derselbe, zwar 5 Jahre älter, notabene aus der Liga Strickers, der in der Tat bei etwas besserer Form und Kondition zwar nicht gerade das Turnier in Stuttgart hätte gewinnen können, aber doch noch einen Schritt weiterkommen als er letztes Jahr schon war. Siehe auch sein Ausscheiden in der Qualifikation für Halle im "verfluchten" 3. Satz.
  • Kommentar von Dieter Hansen  (Dieter H.)
    Nachdem die Sportredaktion es offensichtlich für wichtiger hält zu erwähnen, dass der arme Verlierer Murray über grosse Schmerzen klagte, möchte ich etwas über den Sieger festhalten. Es war Berrettinis 1. Turnier überhaupt nach einer mehrmonatigen Pause, in welcher er eine Operation an seiner rechten Hand vornehmen liess. Umso überraschender und nicht hoch genug zu würdigen ist daher auch sein Turniersieg.