Marienkäfer, Ambrosia & Co. – Arten, die die Schweiz bedrohen

Fast 1000 aussereuropäische Arten haben sich im Laufe der letzten 500 Jahre in der Schweiz angesiedelt – laut Bundesamt für Umwelt sind 107 invasiv: Sie bedrohen die heimische Tier- und Pflanzenwelt und lassen sich nur mit viel Aufwand bekämpfen. Mehr über die Eindringlinge in unserer Bildergalerie.

Es ist vor allem der internationale Handel, der gebietsfremde Pflanzen und Tierarten von anderen Kontinenten nach Europa bringt. Gegen 1000 dieser Arten sind heute in der Schweiz heimisch. Die meisten von ihnen gliedern sich ins neue Ökosystem ein, ohne Schäden zu verursachen.

107 Pflanzen- und Tierarten jedoch werden vom Bundesamt für Umwelt als «invasiv» bezeichnet. Der Kampf gegen diese Arten ist aufwändig: Im Moment erarbeitet der Bund eine umfassende Strategie zur Eindämmung der schädlichen Einwanderer.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Der Kampf gegen invasive Tier- und Pflanzenarten

    Aus Einstein vom 26.3.2015

    Tigermücke, Ambrosia, der Amerikanische Sumpfkrebs und die Kirschessigfliege: Sie alle gehören in der Schweiz zu den invasiven Arten. Sie stammen von anderen Kontinenten, gefährden die Gesundheit von Mensch oder Tier, führen zu Verlusten in Land- und Forstwirtschaft oder sie bedrohen die Biodiversität. «Einstein» zeigt, wie man sich in der Schweiz gegen diese Invasion schützt.