Dienstag, 7. Mai – Ungewöhnliche Versuchstiere

An der Universität in Fairbanks gibt es Versuchsstationen mit verschiedensten Tieren. Unter anderem wird hier der Winterschlaf von Schwarzbären erforscht, der Biologen noch immer vor Fragen stellt. Das will ich mir anschauen.

Ein liegender Braunbär schaut in die Kamera

Bildlegende: Dank Winterschlaf überlebt der Schwarzbär den Winter: Ein ausgeklügeltes biologisches Phänomen, das Biologen noch immer vor Fragen stellt. Keystone

Kaninchen, Ratten, Mäuse – das sind die üblichen Labortiere. Daneben gibt es noch einige weitere, die ebenfalls recht häufig in den Labors anzutreffen sind: eine Wurmart, der Zebrafisch und ein Frosch. An der Universität in Fairbanks, tummeln sich noch weitere Versuchstiere. Sie sind diesem «Oxford für die Arktis» angemessen, wie der hiesige Professor Donald «Skip» Walker die Uni in Fairbanks nennt. Es gibt eine Versuchs-Station mit Rentieren und Moschusochsen und es gibt Schwarzbären.

In einem Birkenwäldchen auf dem Uni-Campus schlafen sie in speziellen Holzkisten, die mit allerlei Hightech überwacht werden, wissenschaftlich begleitet ihren Winterschlaf. Nebenan tun arktische Erdhörnchen dasselbe und unter dem Laub ruhen gefrorene Frösche. Wie alle diese Tiere schadlos über die eiskalten Winter kommen, birgt viele Rätsel. Übrigens: Bären schnarchen im Winterschlaf, etwa alle 45 Sekunden einmal, so selten nur holen sie Atem.

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Bären-Schnarchen: Der Atemryhtmus im Winterschlaf

0:51 min, vom 5.7.2013