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100 Jahre Salzburger Festspiele

Unter besonderen Vorzeichen feiert Salzburg das 100jährige Bestehen seiner Festspiele. Was 1920 als «Festspiele für alle» begonnen hat, steht 2020 nicht vor seiner ersten Krise. Wie führt der aktuelle Intendant Markus Hinterhäuser die Festspiele im 21. Jahrhundert?

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Mit Richard Strauss «Elektra» und mit «Zden?k Adamec», Peter Handkes Stück über einen jungen Mann, der sich aus Protest öffentlich in Prag verbrannte, stehen zwei Figuren am Beginn dieser Festspiele, deren verletztes Gerechtigkeitsgefühl nur den eigenen Tod als Ausweg kennt. Geballte Programmatik statt blosses Amüsement - so zeigt Intendant Markus Hinterhäuser, wie ernst er es mit seinen Festspielen meint.

Wir blicken auf diese beiden Auftaktspremieren und befragen das Modell Hinterhäuser. In einer klingenden Zeitreise führen wir tief in die Geschichte der Salzburger Festspiele, beleuchten den schwierigen Anfang, die Zeit während des so genannten Anschlusses Österreichs an Nazideutschland und vermeintliche Glanz- wie echte künstlerische Höhepunkte danach.

Und die Schweizer und Schweizerinnen? Auch sie spielen in Salzburg eine Rolle. Die Sopranistin Regula Mühlemann etwa, die diesen Sommer einen erneuten Auftritt mit Mozart in Salzburg gehabt hätte.

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