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Literatur im Gespräch

Illegal in einem Land leben, heisst unsichtbar sein: Der indische Autor Aravind Adiga erzählt im neusten Roman «Amnestie» die Geschichte eines Asylbewerbers, der in die Illegalität abtaucht und als Putzmann zu überleben versucht. Er verpackt die Geschichte in eine sozialkritische Krimisatire.

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Dicke Hintern putzen selber, dünne Hintern lassen putzen. In diese zwei Kategorien lässt sich – vereinfacht – die Menschheit einteilen. Dies jedenfalls ist Dannys Erfahrung. Danny ist Putzmann und er ist ein Illegaler. Als sein Asylantrag in Australien abgelehnt wurde, ist er abgetaucht. Er wollte nicht mehr zurück in sein Heimatland, wo er gefoltert worden war. Wie es sich anfühlt in einem westlichen Land unsichtbar zu sein, sich zu verstecken, damit man nicht ausgeschafft wird, das erzählt der indische Autor Aravind Adiga in seinem neuen Roman «Amnestie». Eine so humorvolle wie zutiefst menschliche Geschichte über das Schicksal von Illegalen, verpackt in eine krimiartige Satire.

Weiter diskutiert Esther Schneider mit Salomé Meier und Felix Schneider «Flussabwärts gegen den Strom» den letzten Teil von Christian Hallers autobiografischer Trilogie über seinen Werdegang als Schriftsteller.

Und als drittes Buch, den Roman «Meine dunkle Vanessa» von der US-Amerikanischen Autorin Kate Elizabeth Russell. Eine Lolita-Geschichte im Zeitalter von MeToo, die in den USA für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Entdecken Sie Neuerscheinungen in der Sendung Kontext: Literatur im Gespräch auf SRF2 Kultur.

Gäste: Salomé Meier, Felix Schneider

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