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«Al fresco» oder detailverliebt? Beethoven-Interpretation im Laufe der Zeit

Dutzende Pianistinnen und Pianisten haben seit den 1930er-Jahren Gesamtaufnahmen von Ludwig van Beethovens 32 Klaviersonaten vorgelegt. Ein Streifzug durch historische und aktuelle Beethoven-Einspielungen.

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Die diversen Deutungen und Interpretationsansätze für die einst vom Pianisten Hans von Bülow als «das Neue Testament der Klavierspieler» apostrophierten 32 Klaviersonaten unterscheiden sich teils minimal, teils erheblich - obwohl sich der Notentext kaum verändert hat.

Welche Aspekte standen bei der ersten Gesamtaufnahme von Arthur Schnabel im Vordergrund? Welchen Zugang zu Beethovens Sonaten wählen Pianistinnen und Pianisten heute? Wer legt wert auf Texttreue, wer setzt eher auf eigene Impulse?

Gemeinsam mit bedeutenden Beethoven-Interpreten unserer Zeit, mit András Schiff und Ronald Brautigam, gräbt Musikredaktor Moritz Weber in Beethovens Notentext und untersucht unterschiedliche Sichtweisen auf den Beethovenschen Klavierkosmos.