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Farbiger Herbstbote im Garten- der Pfaffenhut
Silvia Meister
abspielen. Laufzeit 05:08 Minuten.
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Farbiger Herbstbote im Garten- der Pfaffenhut

Der Pfaffenhütchenstrauch hat diesen Namen seinen Früchten zu verdanken. Sie ähneln dem traditionellen Birett-Hut der Priester, Bischöfe und Kardinäle der katholischen Kirche.

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Der feuchte und wüchsige Sommer bewirkte einen üppigen Fruchtbehang. Die kalten Nächte und sonnigen Tage dieses Herbstes für eine kräftig rot leuchtende Herbstfärbung der Blätter.
Die Früchte bestehen aus einer karminroten Samenkapsel, welche sich gegen unten öffnet: zum Vorschein kommen vier leuchtend orange gefärbte Samenhüllen, welche sich etwas glitschig anfühlen. In diesen Samenhüllen sind die weissen Samen gebettet.

Lieblingsspeise des Rotkehlchens

Das Rotkehlchen schält den orangen Samenmantel vom weissen Samen ab und frisst nur diesen, da dieser sehr nährstoffreich ist. Im Herbst und Winter kommen Rotkehlchen oft in naturnahe Gärten, wobei viele dieser Vögel aus nördlichen Populationen stammen. Ist das Nahrungsangebot ausreichend, bleiben sie länger und verteidigen ihr Revier mit ihrem Gesang. So kann man auch im Herbst und Winter die Rotkehlchen singen hören.

Pfaffenhüte für die Gärten

Pfaffenhütchen (Euonimus europaeus) stehen normalerweise getopft im Verkauf, ab Mitte November sind sie auch wurzelnackt (aus dem Freiland ausgegraben) erhältlich. Mehrstämmige Pflanzen entwickeln sich zu einem Strauch, ein-bis zweistämmige werden zu kleinen Bäumchen heranwachsen. Wer Pfaffenhütchen aussäen will, braucht viel Geduld: die Samen keimen erst nach einer Samenruhe von 4-5 Jahren.

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