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Die «Gen-Schere» sieht natürlich überhaut nicht so aus. Aber so kann man sich den Vorgang des Genome Editing besser vorstellen..
Keystone/Alfred Pasieka
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Genome Editing: Rumschnippeln am Genom

Genome Editing ist der Begriff der Stunde in der Pflanzen- und Medizinforschung. Mit einer sogenannten «Gen-Schere» lassen sich bestimmte Gene «wegschneiden». Das führt dazu, dass zum Beispiel Reis, Mais oder Äpfel weniger anfällig sind auf Schädlinge.

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Die bahnbrechende Erfindung machten die beiden Molekularbiologinnen Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier. Sie erhielten dafür den Nobelpreis in Chemie im Jahr 2020.

Seither läuft die Diskussion heiss: ist Genome Editing, also das Wegschneiden von Erbgut auf der selben Stufe zu sehen wie die herkömmliche Gentechnik? Auch da wird das Erbgut künstlich verändert. Hier wird jedoch Erbgut eines anderen Organismus neu hinzugefügt.

  • SRF- Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel ist zu Gast bei Michael Brunner.

Sie kann Schwieriges einfach erklären. So auch das Genome Editing. Oder wie Michael Brunner sagt: Das Rumschnippeln am Genom.

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