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Auf und davon- Kameltrekking entlang der Flugpiste
SRF
abspielen. Laufzeit 56 Minuten 19 Sekunden.
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Outdoor-Reporter: Kamelkarawane durchs Zürcher Unterland

Zuerst sieht es aus wie ein normaler Bauernhof. Doch in Oberglatt grasen keine Kühe, sondern Dromedare. Diese geben nicht nur Milch, das Highlight eines Hofbesuchs ist ein Ausritt auf den Wüstenschiffen über die Felder des Zürcher Unterlands zum Flughafen.

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Ein Kamel hat auch bei 40 Grad noch nicht zu warm. Ein Kamel kann innert einer Viertelstunde über 100 Liter Wasser schlürfen, das Wasser in drei Mägen speichern und dann tagelang ohne Wasser durch die Wüste marschieren.

Ein Höcker

Das Dromedar, mit einem Höcker, wurde vor über 4000 Jahren in Arabien gezähmt und später in Nord- und Ostafrika zum beliebten Haus- und Nutztier. Das Trampeltier, mit zwei Höckern, ist in der Mongolei, Afghanistan und der Wüste Gobi beheimatet. Während es vom Trampeltier rund 2,5 Millionen Exemplare gibt, ist das Dromedar mit bis zu 25 Millionen Tieren verbreiteter.

Beliebte Lastentiere

Bis ins 20. Jahrhundert hinein, wurden Kamele als Lastentiere durch Wüsten wie die Sahara oder für den Eisenbahnbau in Australien eigesetzt. Ein Kamel kann ein Gewicht zwischen 300 bis 700 Kilogramm erreichen und eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 67 Kilometer pro Stunde laufen. In den Höckern von Trampeltier und Dromedar befindet sich nicht Wasser, sondern Fett, von dem das Tier bei Nahrungsknappheit zehren kann.

Kamelliebe

Für meine Sendung habe ich die Kamelfarm von Kamel Ben Salem besucht. Getroffen habe ich hier ein grosses Tier, dass bei guter Behandlung, gutmütig und gemütlich mit uns Menschen auf dem Rücken durch die Gegend spaziert. Wichtig dabei sind Respekt und Liebe zum Tier. Allgemein und immer.

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