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International Abbas tritt als PLO-Chef zurück

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat sein Amt als Vorsitzender des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) niedergelegt.

Porträt vor Flagge
Legende: Mahmud Abbas im Juli in seinem Büro in Ramallah. Keystone

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas gibt sein Amt als Vorsitzender des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) ab. Er bleibt jedoch Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde.

Rücktritt ermöglicht Neuwahlen

Nach palästinensischen Medienberichten soll der Rücktritt eine Neubesetzung des Komitees bei einer Sitzung des Palästinensischen Nationalrats im kommenden Monat ermöglichen. Mit Abbas treten noch weitere Mitglieder des 18-köpfigen Komitees zurück.

Palästinensische Beobachter gehen von einem politischen Manöver Abbas' aus, das interne Rivalen ausschalten und eine Neubesetzung des Komitees mit Verbündeten ermöglichen soll.

5 Kommentare

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  • Kommentar von E. Jenni, Ottikon
    Abbas war ein doppelzüngiger Präsident, der u.a. die Hetze in pal. Schulen gegen Juden und Israeli stillschweigend hinnahm und den Mord an 6 Millionen Juden durch die Nazis leugnete. Die Frage bleibt: Wer wird sein Nachfolger werden und ist dieser bereit ernsthafte Verhandlungen mit Israel zu führen? Wenn ja, braucht er viel Mut und starke Nerven, denn sein Leben wird ständig in Gefahr sein!
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  • Kommentar von Simon Solenthaler, Leimbach
    Die Welt hat vergessen das Jordanien auch zu Palästina gehörte und den Juden als "Nationale Heimstätte für das jüdische Volk" zugesagt wurde. 1922 ignorierte England die Zusage an die Juden und reduzierte das Gebiet um 77%(heute Jordanien). Israel besteht heute also aus 23% des einst zugesagten Gebietes und das ist den Israel Hassern weltweit immer noch ein Dorn im Auge, geht es nach dem Logo der PLO(finanziert mit Spenden) muss Israel und die Juden ausgelöscht werden.
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    1. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      Mal abgesehen davon, dass Artikel 25 des Völkerbundsmandates den Briten ein separates Vorgehen im Gebiet des heutigen Jordanien ausdrücklich erlaubte, und auch abgesehen davon, dass die Versprechen an die Araber von 1915 (Hussein-McMahon-Korrespondenz) ebenfalls gebrochen wurden: es will mir nicht einleuchten, warum die Briten bzw. die westlichen Alliierten das Recht haben sollten, über arabischen Boden und die arabische Bevölkerung eigenmächtig zu verfügen.
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    2. Antwort von Simon Solenthaler, Leimbach
      Herr Würz, vor Ende des 1.Weltkrieges war Palästina ein Teil des Osmanischen Reiches. Die Briten besiegten die in Palästina operierenden osmanischen, deutschen und österreich-ungarischen Truppen 1917. Wer "verfügt" da wohl? Mal abgesehen davon ist die Mehrheit der Vorfahren der heutigen "Palästinenser" infolge der Einwanderung der Juden ab 1882 aus zahlreichen Ländern zugewandert, da sich durch die jüdische Besiedlung Arbeitsmöglichkeiten ergaben.
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    3. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      @Solenthaler: Sie sagen es. Aus Unterdrückung und Willkür durch die Osmanen folgte die Unterdrückung und Willkür durch die Alliierten. Und eingewandert sind nicht die Araber sondern die Juden. Man beziehe seine Geschichtskenntnisse doch bitte nicht aus zionistischen Propaganda-Seiten, welche die Realität gerne ins Gegenteil verkehren.
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