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Weltweit grösster Markt China will Elfenbeinhandel verbieten

Abgesagte Elfenbein-Stosszähne liegen aufeinander.
Legende: Allein 2016 wurden mehr als 20'000 Elefanten wegen ihres Elfenbeins getötet. Keystone

Das Wichtigste in Kürze:

  • China ist der weltweit grösste Markt für Elfenbein.
  • Chinas Regierung will den Handel mit Elfenbein per Ende nächsten Jahres vollständig verbieten.
  • Mit dem Verbot solle das Abschlachten von Elefanten in Afrika gestoppt werden.
  • Umweltschutzorganisationen begrüsste die Ankündigung und bezeichnete sie als «historisch».

Elfenbein ist in China sehr gefragt und gilt als Statussymbol. In Afrika werden deshalb jedes Jahr tausende Elefanten von Wilderern getötet, das Elfenbein wird nach Fernost geschmuggelt.

China will nun den Handel mit Elfenbein und dessen Verarbeitung bis Ende 2017 schrittweise verbieten. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf eine Regierungserklärung.

«Das ändert alles für die afrikanischen Elefanten»

Das angekündigte Verkaufsverbot sei eine «grossartige Nachricht», teilte der Naturschutzverband Wildlife Conservation Society mit. Damit werde der weltgrösste Markt für Elfenbein ausgetrocknet. «Das ändert alles für die afrikanischen Elefanten.»

Nach Schätzung von Artenschützern wurden allein 2016 mehr als 20'000 Elefanten wegen ihrer Stosszähne von Wilderern getötet. Laut der Naturschutzorganisation WWF gibt es weltweit nur noch 415'000 Elefanten.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von H Kuhn (K.H.)
    Bravo! Jetzt muss es nur noch befolgt werden; auch vom korrupten Filz. Die Arbeiter (in diesem Arbeiterstaat!!!) haben ja auch gesetzlich festgelegte Rechte. Nur wer sie durchzusetzen versucht, wie z.B. diverse NGO's, wird von der Regierung verboten oder hinter Gitter gebracht. D.h. die Regierung missachtet ihre eigenen Gesetze, wenn es um das grosse Geld für die Parteibonzen geht. Da wird sich NICHTS ändern. Haie, Rosenholz, Tiger, Nashörner, Bären, etc. lassen grüssen.
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    1. Antwort von Karl Paul (Karl Paul)
      "Haie, Rosenholz, Tiger, Nashörner, Bären, etc. lassen grüssen." Und wofür? Für TCM. Für die Traditionelle Chinesische Medizin. Übrigens, wer es sich in China leisten kann, lässt sich durch westliche Medizin behandeln.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich denke auch China wird seine absurden "Manchenschaften" aufgeben müssen mit Trump auf der Bühne. Denn dieser wird jeden direkt + offen anprangern + nicht mehr alles unter den Teppich wischen, nur damit man einen "Deal" verhandeln kann. Die heutige Politik funktioniert ja nur auf dieser Basis. Es wird höchste Zeit, dass Menschen wie Trump überall auf der Welt auf die Bühne treten. Das Leben wird sicher nicht leichter, denn ohne Anstrengung geht nichts. Die unehrliche Elite muss gekippt werden.
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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch (a2b3c4d5)
    Eine GRATULATION DER CHINESISCHEN FÜHRUNG zu dieser ENTSCHEIDUNG !
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    1. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      Wollen Sie China vielleicht jetzt schon den Umweltnobelpreis verleihen, so wie damals Obama auf Vorrat? Das Land muss sich erst beweisen! Die fortschrittliche Umweltgesetzgebung und unzählige Naturreservate. sowie das Handelsverbot im Landesinnern mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, vor allem für umstrittene medizinische Zwecke, sind seit Jahrzehnten auf Papier festgehalten, aber damit hat es sich!
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