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International Cruz gibt auf – Bahn frei für Trump

Nach seiner Niederlage bei der Vorwahl in Indiana steigt Ted Cruz aus dem Wahlkampf aus. Damit steht Donald Trump praktisch schon als US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner fest. Bei den Demokraten führt weiterhin Hillary Clinton, obwohl sie in Indiana gegen Bernie Sanders verloren hat.

Legende: Video Cruz gibt auf abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.05.2016.

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat die Vorwahl im US-Bundesstaat Indiana deutlich gewonnen. Trumps Rivale Ted Cruz erklärte nach der Niederlage, er steige aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner aus. Er sehe keinen Weg mehr, die Kandidatur zu gewinnen.

Kandidatur Trumps fast sicher

Nach Hochrechnungen von US-Fernsehsendern
erhielt Trump fast alle der 57 Delegiertenstimmen aus Indiana. Damit ist der Milliardär auf Kurs, die nötigen Delegiertenstimmen zu erreichen, um auf dem Parteitag im Sommer automatisch im ersten Wahlgang zu gewinnen und eine Kampfabstimmung zu vermeiden.

Parteichef Reince Priebus hat auf Twitter erklärt, Trump sei der «anzunehmende Kandidat» der Republikaner für das Präsidentenamt.

Clinton unterliegt Sanders

Bei den Demokraten hat Bernie Sanders die Vorwahl in Indiana gewonnen. Trotz ihrer Niederlage liegt Hillary Clinton jedoch noch immer weit vor ihrem Herausforderer.

Parteichef der Republikaner

Legende:
Ergebnisse der US-Vorwahlen (Stand 4. Mai 2016) Bei den Republikanern (Rot) werden 1237 Delegiertenstimmen benötigt, um als Kandidat nominiert zu werden. Bei den Demokraten (Blau) sind es 2383. Bei den Demokraten wählen auch 715 «Superdelegierte» mit (Amtsträger, lokale Parteipräsidenten etc). Sie sind frei, wen sie unterstützen. Bis jetzt haben sich 520 für Hillary Clinton ausgesprochen. Washington Post

Hintergrund zu den US-Wahlen

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Singer (P.S.)
    Während Obamas Zeit hat sich die Arbeitslosigkeit halbiert, er hat zwei Kriege beendet und noch nie gab es während einer Präsidentschaft ein so konstantes Wirtschaftswachstum. Auch wenn Hillary unbeliebt ist, Trump wird trotzdem scheitern, weil seine Protestbotschaft einfach nicht die Wirkung erzielen wird.
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      @Singer: Gut wäre gewesen wenn man die Arbeitslosigkeit auf das Niveau vor der Krise gebracht hätte, wozu Obama nicht in Ansätzen fähig war. Zudem muss erwähnt werden, dass die Finanzkrise auf den Gesetzen von Bill Clinton beruht! Man mag den Irakkrieg von Bush Jr. sicherlich mit einer gewissen Berechtigung kritisieren, aber grundsätzlich hat der Irak, gerade die Kurden, vom Einmarsch der USA profitiert. Obamas überstürzter Abzug der Truppen hat hingegen den IS und grosses Elend hervorgebracht.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Es wurde Zeit, denn dieses Debakel war doch voraussehbar. Cruz ist ein fanatisch "Religiöser" und er würde etwa einem Schweizer aus einer Freikirche (Sekte) entsprechen. Das Chaos, das Obama angezettelt hat, hätte der noch extremer weitergeführt. Obama hatte Erfolg in der schwarzen Kirche, +wollte dies auf die USA ausweiten. Wenn man Cruz anschaut und beobachtet, ist für mich klar, dass der nicht amerikanischer Präsident werden kann. Trump bietet die Chance für die Abschaffung der Polit-Elite.
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      Die Abschaffung der Polit-Elite dürfte von den gängigen Journalisten als Erfolg des Populismus bezeichnet und fertig gemacht werden. Wird ein langer Kampf werden, bis diese Elite aus Politikern und Journalisten (deren politische Macht übrigens demokratisch nicht legitimiert ist) aus der Welt geschafft ist. Trump alleine kann lediglich den Anfang machen.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Naja, dürfte ein spannender Wahlkampf werden. Wenn Trump die richtigen Leute ins Team holt (etwa Kasich als Vize nominiert... wäre mein persönlicher Wunsch...), dann wird's eine Erfolgsgeschichte, von der die USA als gesamtes nur profitieren können. Mit Clinton am Ruder wär's einfach eine nichts bringende Verlängerung der aktuellen Misere von 4 Jahren.
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    1. Antwort von André Piquerez (Nemesis1988)
      haha...ich hoffe dass das als Witz gemeint ist.."die USA können nur profitieren von Trump" - ich denke eher das Gegenteil wäre der Fall...wie kann ein narzistischer egoistischer aufgeblasener frauenfeindlicher krimineller Multimilliardär-Macho besser sein als Obama?????? Joe Biden hätte sich bewerben können als Präsidentschaftskandidat, der hätte sicher auch eine gute Chance gehabt neben Clinton...
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    2. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      @Piquerez: Die Präsidentschaftswahlen sind eine Show und wenn Sie alles glauben, was die Journalisten alles rüber geben, dann sind Sie echt selbst schuld. Das Programm von Trump finde ich nicht so schlecht und ist in machen Dingen "sozialer" als dasjenige der Clinton. Fakt ist auch, dass Trump die nächsten Jahre eine Mehrheit im Senat und Kongress hinter sich weiss und deshalb handeln kann. Clinton wäre als Präsidentin ganz einfach handlungsunfähig, sie könnte nur mittels Vetos regieren.
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