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Da haben sich zwei gefunden Trump lobt Chinas Staatschef Xi Jinping

Trump und Xi.
Legende: Donald Trump und Xi Jinping haben sich offenbar sehr gut verstanden. Keystone
  • US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Staatschef Xi Jinping zum Abschluss seines Besuches in Peking gelobt.
  • «Er ist ein hoch angesehener und mächtiger Vertreter seines Volkes», erklärte Trump auf Twitter vor der Abreise.
  • Auch bekräftigte Trump seine überraschende Kehrtwende im Handelsstreit mit China.
  • Neu macht Trump seine Vorgänger für den mangelnden Export aus den USA nach China verantwortlich – und nicht mehr China selbst.

«Ich gebe nicht China die Schuld, ich mache frühere Regierungen den Vorwurf, China zu erlauben, die USA im Handel auszunutzen, was dazu führte, dass die USA Hunderte Milliarden US-Dollar verlieren», twitterte Trump. Im Wahlkampf und in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft prangerte Trump noch die unfairen Handelspraktiken der Chinesen an.

Chinesisches Lob für Atmosphäre

Während des Besuches wurden Wirtschaftsabkommen mit einem Volumen von etwa 250 Milliarden Dollar abgeschlossen. In chinesischen Staatsmedien wurden die Atmosphäre und die Ergebnisse des Treffens gelobt. Trump und Xi hätten eine Blaupause für die künftigen Beziehungen geschaffen.

Bei den Streitthemen Handel und Nordkorea wurden allerdings kaum Details bekannt. Trump lobt zwar das Versprechen seines Amtskollegen, China für ausländische Firmen stärker zu öffnen. Echte Fortschritte hin zu einem einfacheren Zugang zum chinesischen Markt gab es aber offenbar nicht. Beim Thema Nordkorea bekräftigte Xi lediglich, den Konflikt diplomatisch lösen zu wollen.

Trump reiste nach seinem Besuch in der chinesischen Hauptstadt nach Vietnam weiter, wo ein Gipfeltreffen der asiatisch-pazifischen Staatengruppe APEC stattfindet.

Die Stationen von Trumps Asienreise

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7 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Der Chinese ist superschlau ! Er seift die USA mit Aufträgen ein, auf denen sie dann mächtig ins rutschen kommen, weil diese Aufträge einzig die Chinesen entlasten. Und wenn dann Trump mit falschen Karten spielt, hat er das letzte mal Aufträge erhalten und muss bald mal die Tausende Milliarden Schulden an die Chinesen zurückbezahlen . Der Chinese gibt einen Ziegelstein - aber er besetzt dann später das Haus.
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Geht es auf dieser Welt eigentlich nur noch um Geld, Geschäfte, Gewinn? Was ist mit den Menschenrechten, der Selbstbestimmung der Völker, in diesem Falle Tibet? Die Welt ist im skrupellosen, blutrünstigen Kapitalismus versunken - und wir schauen nicht nur zu, wir akezeptieren es und spielen gar mit.
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    1. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Ja mit unserem Schweigen machen wir uns zu Mitttätern - unsere Politiker haben nicht den Mut, diesen Systemen der Missachtung von Würde und Anstand zu trotzen, sie wissen, dass heute nur das Gesetz des Stärkeren sich durchsetzt - wer die Anfänge nicht stoppt , der hat schon verloren und wird die Pille der Machtapparate schlucken müssen. Bevor nicht ein 10000 kg Brocken auf diese Erde einschlägt wird sich nichts ändern an dem Raubtierverhalten leider von noch zu vielen Scheinmächtigen .
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  • Kommentar von Albert Planta (Plal)
    Trump ließ sich von dem fürstlichen Empfang in China blenden. Die Chinesen wussten, wie man diesen eitlen Geck "behandeln" muss.
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