Zum Inhalt springen

Deutschland hat gewählt TV-Duell ändert wenig an Umfragewerten

Vergangenen Sonntag lieferten sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer Peer Steinbrück ein TV-Duell. Einen klaren Sieger gab es nicht – und das wirkt sich auch auf die Sonntagsfrage aus.

Angela Merkel und Peer Steinbrück beim TV-Duell.
Legende: 59 Prozent der Befragten wünschen sich weiterhin Merkel als Bundeskanzlerin. 30 Prozent favorisieren Steinbrück. Keystone

Würden die Deutschen am Sonntag wählen, dann bliebe alles beim Alten. Das ergab eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen. Das Fernsehduell vom vergangenen Sonntag zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem SPD-Herausforderer brachte kaum eine Veränderung für die künftigen politischen Machtverhältnisse.

Die schwarz-gelbe Koalition überragt demnach weiterhin die SPD, Grünen und Linkspartei. Rot-Grün sei zudem zurzeit sehr deutlich von einer eigenständigen parlamentarischen Mehrheit entfernt, hiess es im Politbarometer.

In Zahlen:

  • CDU/CSU kommen weiterhin auf 41 Prozent.
  • Die FDP verharrt bei 6 Prozent.
  • Die SPD wollten wie in der Vorwoche auch 26 Prozent der Umfrageteilnehmer wählen.
  • Die Linke kann ihren Anteil um einen Punkt auf 8 Prozent steigern.
  • Die Grünen erhielten nur noch 10 Prozent der Stimmen – zwei Punkte weniger als vor einer Woche und so wenig wie seit November 2009 nicht mehr.
  • Die Alternative für Deutschland (AfD) käme mit nur 3 Prozent nicht in den Bundestag.

Merkel liegt in der Gunst der Wähler weiterhin vor Steinbrück: 59 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschten eine weitere Amtszeit der Unionspolitikerin. Das ist ein Prozentpunkt weniger als vor einer Woche. Steinbrück büsste ebenfalls einen
Prozentpunkt auf 30 Prozent ein.

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 2. bis zum 4. September 1296 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.