Israelis und Palästinenser am Verhandlungstisch

Die Nahost-Friedensgespräche sind gestartet. Beide Verhandlungspartner zeigten sich nach dem ersten Treffen zufrieden.

Israelis und Palästinenser haben bei ihrer ersten Friedens-Gesprächsrunde in der Region bis tief in die Nacht Verhandlungen geführt. Der israelische Rundfunk meldete am Morgen, die fast fünfstündigen Gespräche in Jerusalem seien «ernsthaft» gewesen.

Beide Seiten wollten sich bald wieder treffen, diesmal in Jericho im Westjordanland. Die israelische Seite vertraten Zipi Livni und Izchak Molcho, die Palästinenser Saeb Erekat und Mohammed Schtajeh.

Siedlungsbau belastet Gespräche

Ziel der von den USA vermittelten Verhandlungen sind ein Friedensabkommen binnen neun Monaten und ein unabhängiger Palästinenserstaat. Alle Kernprobleme des Nahost-Konflikts sollen auf den Tisch kommen, darunter der künftige Grenzverlauf, das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge, der Status von Jerusalem und Sicherheitsregelungen.

Der Streit um den fortwährenden israelischen Siedlungsausbau überschattet jedoch die Verhandlungen. Daran waren auch die letzten Friedensverhandlungen in der Region vor drei Jahren gescheitert.