Kleiner Rückschlag für die AfD in Niedersachsen

Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen hat die rechtspopulistische AfD bei weitem nicht so stark abgeschnitten wie bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vor einer Woche. Die auf Bundesebene regierenden CDU und SPD lassen dennoch weiter Federn.

Frauke Petry spricht in ein Mikrofon.

Bildlegende: AfD-Chefin Frauke Petry durfte sich bei den Wahlen in Niedersachsen nicht über ein Traumergebnis freuen. Keystone

Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen hat die rechtspopulistische AfD ihr Ziel nicht erreicht. Nach Angaben des TV-Senders NDR zog die Partei in vielen Orten, in denen sie antrat, zwar in den Stadtrat ein, verfehlte aber offenbar das Ziel von durchschnittlich zehn Prozent.Damit konnte sie nicht an das Ergebnis der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern anknüpfen.

CDU besser als Konkurrenzparteien

Erneut als stärkste Kraft ist die CDU aus den Wahlen hervorgegangen. Sie lag in Landkreisen und kreisfreien Städten mit 34,4 Prozent vor der SPD (31,2), den Grünen (10,9), der AfD (7,8), der FDP (4,8) und der Linken (3,3), wie die Landeswahlleitung mitteilte. Wählergruppen erzielten bei der Wahl am Sonntag 6 Prozent. Die CDU ist in Niedersachsen seit Anfang der 80er-Jahre immer als stärkste Kraft aus Kommunalwahlen hervorgegangen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 55,5 Prozent und damit höher als noch 2011.