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Krieg in Syrien «Diese Hölle auf Erden muss gestoppt werden»

Legende: Video Keine Kampf-Pause in Syrien abspielen. Laufzeit 1:34 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 26.02.2018.
  • Die Forderungen, dass die Waffenruhe in Syrien eingehalten wird, werden lauter.
  • Vor dem UNO-Menschenrechtsrat appellierte Generalsekretär António Guterres an die syrische Regierung.
  • Die EU fordert eine Kontrolle der Einhaltung.

«Diese Resolution (...) braucht Überwachungsmechanismen», sagte EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini am Rande eines EU-Aussenministertreffens in Brüssel.

Die Europäische Union werde in den kommenden Tagen zusammen mit den Vereinten Nationen und allen anderen Partnern dafür arbeiten, dass sich die Lage vor Ort sofort verbessere.

Auch im UNO-Menschenrechtsrat erntete die fortgesetzte Bombardierung der Rebellenenklave Ost-Ghuta scharfe Kritik. UNO-Generalsekretär António Guterres rief die syrische Regierung auf, die Feuerpause umgehend umzusetzen.

«Ost-Ghuta kann nicht warten», sagte er in Genf. «Es ist höchste Zeit, diese Hölle auf Erden zu stoppen.» Die Vereinten Nationen stünden bereit, lebensrettende Hilfe in die Rebellen-Enklave östlich von Damaskus zu bringen und Schwerverletzte von dort zu evakuieren.

30 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Vor dem Krieg war Syrien ein intaktes Land mit einer funktionierenden Gesellschaft, Demokratie, Bildung, Sicherheit, Infrastruktur und Gesundheitsversorgung. Bis vom Ausland bewaffnete und finanzierte Söldner (Terrorgruppen oder Rebellen) sich gegen die Regierung erhoben... Ein grosser Teil dieser Söldner sind ehemalige Soldaten und Offiziere aus Saddam Husseins Armee (Irak), welche samt Waffen von der US-Marionette Maliki zu zehntausenden entlassen worden waren.
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    1. Antwort von kurt trionfini (kt)
      Herr Mitulla: Hm... Könnte es sein, dass Sie bei den ursprünglichen Ursachen des gescheiterten Syrischen Frühlings einige Faktoren grosszügig unterschlagen?
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    2. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      @kt. Bewiesene Tatsachen habe ich keine ausgelassen, Mutmassungen und Behauptungen, v.a. der "Weisshelme" und der anderer Interessenverbände der Söldnertruppen hingegen schon. Giftgasangriffe beispielsweise konnten Assad NOCH NIE nachgewiesen werden - die Spuren hatten zu Rebellengruppen geführt, weshalb die Untersuchungen abgebrochen worden sind...
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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Wieso niemand redet über ein Waffenstilstand in Jemen? Es ist Zeit, dass diese Unipolare Welt endet und wir wieder Mehrpolare Welt haben.
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    1. Antwort von kurt trionfini (kt)
      Herr Drago: Gute Frage! Weil die Situation in Ost- Ghuta für Hundertausende Zivilisten lebensbedrohlich ist? Weil mich das Bombardieren der eigenen Bevölkerung an Assads Liebe zu seinem Volk zweifeln lässt? Weil ich nicht verstehen kann, wie eine souveräne Regierung dieses böse Spiel der Rebellen mitspielen und zivile Opfer in Kauf nehmen kann? Weil Ihr Vorschlag wie ein plumpes Ablenken von den Ereignissen in Ost-Ghuta wirken könnte?
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    2. Antwort von Stanic Drago (Putinversteher)
      Wollen Sie sagen, dass Bombardierung von Zivilbewölkerung ein anderes Staates nicht so schlimm ist? Das Blockade Haffens und verunmöglichung Nahrung und Medikamenten halb so schlimm ist? Sollte Assad weitere 3 Jahre Bombardierung von Damaskus von diese Terroristen ertragen? Oder haben Sie nur Angst, dass EUSA nicht mehr Welt beherrscht und wird dadurch gezwungen sich Internationalen Gesetzten anzupassen?
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    UN-Resolutionen, gegen (meist völkerrechtswiedrigen!) Bombardierungen und Kriegseinsätze der USA? Verlogenheit und offensichliches pateiisches Verhalten durch gewisse Länder, den UNO-Präsidenten und den Medien.
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    1. Antwort von kurt trionfini (kt)
      Herr Bernoulli: Sie meinen sicher die bekannten Lügen und Mauschelein in Afghanistan, Irak, Lateinamerika- und so weiter. Vielleicht mögen Sie auch noch ein Wort zu dem sagen, um das es in diesem Artikel eigentlich geht: Den Schutz der zivilen Bevölkerung von Ost-Ghouta.
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    2. Antwort von Sebastian Mallmann (mallmann)
      @ KT: Man darf auch mal über die Grenzen eines Artikels hinausdenken. Herr Bernoulli hat mit seiner Kritik absolut recht. Und es ist in Berichten zu Kriegen des öftern zu beobachten, dass Einschätzungen einseitig sind und wichtige Zusammenhänge ausgeklammert werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass der Medienkonsument kritisch hinterfragt und mitdenkt.
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    3. Antwort von David Neuhaus (Um Neutralität bemüht)
      Herr Bernoulli: Sie meinen sicher die bewiesenen Vorkommnisse in Afghanistan (Bombardierung Spital-Drohnenmorde an Hochzeit/Trauergesellschaften) den auf Lügen initiierten Krieg im Irak, den offen unterstützten Putsch in Kiew, ebenso wie die mehrfach belegte, selber zugegebene Ausbildung und Bewaffnung von Terroristen in Syrien, die völkerrechtswidrige Anwesenheit dort etc.etc. Wahrlich an Beweisen fehlt es wirklich nicht.
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