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International Mit der italienischen Marine im Notstandsgebiet

Seit Wochen versuchen Tausende von Flüchtlingen über das Mittelmeer von Afrika nach Europa zu fliehen. Dabei stösst die italienische Küstenwache an ihre Grenzen. SRF-Korrespondent Philipp Zahn konnte erstmals ihre Arbeit begleiten. Gesammelt hat er Eindrücke aus einem Notstandsgebiet.

Zusammen mit einem Kameramann hat SRF-Italien-Korrespondent Philipp Zahn am 3. Juni ein Schiff der italienischen Marine in Sizilien bestiegen. Fünf Tage lang begleitete er Angehörige der italienischen Marine auf dem offenen Meer vor der Küste Libyens. Dabei beobachtete er die Behörden bei ihren Versuchen, Flüchtlinge aus dem Meer zu bergen. Seine Eindrücke schilderte Philipp Zahn auf Twitter., Link öffnet in einem neuen Fenster

Tweets von Philipp Zahn

Unlängst hat sich dieses Gebiet zu einem Notstandsgebiet entwickelt. Allein am vergangenen Wochenende musste die italienische Marine 3000 Flüchtlinge innerhalb von 24 Stunden aus den Fluten retten

9 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Letztendlich gibt es genau zwei mögliche Alternativen: Alle reinlassen oder eben nicht. Wofür ist man nun? Hinweis: Bei Nicht-Reinlassen muss man im Zweifel auch Gewalt anwenden, um das tatsächlich durchzusetzen.
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  • Kommentar von Ursula Morf, Thun
    An A. Käser: Sie sprechen mit dem fehlenden weiblichen Gott etwas Wichtiges an. Das Gottesbild einer Kultur richtet sich nach den herrschenden Machtverhältnissen. Auf der Welt haben die Männer das Sagen, also wird Gott als Mann dargestellt. Würde man einen Hund fragen wie Gott aussieht oder wer er ist, würde der Hund sagen, Gott ist ein besonders grosser und schöner Hund. Alles ist relativ.
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  • Kommentar von R.Käser, Zürich
    Die Menschenströme der Flüchtlinge sind gleich wie die Geldströme der ausbeutenden Rohstofffirmen. Wenn wir Menschen in diesen Ländern wären, würden wir dann uns nicht auch mit dem Einsatz des eigenen Lebens auf den Weg in eine "bessere" Welt machen? Interessant ist auch, dass in diesen diktatorischen Ländern die Vermögensverteilung in % der Schweiz ähnelt!?
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      R.K./Würden wir uns ebenso verantwortungs-und hirnlos vermehren?Nur weil's irgendwelche geistig verwirrte Dogmatiker so predigen,oder weil bei den"hohen Temperaturen"offenbar alle"Gäule"durchzubrennen pflegen?Eine,möglicherweise sehr effiziente Gegenmassnahme wäre die Gratisabgabe von Verhütungsmittel und Gratis-Sterilisationen und Abtreibungen.Aber eben,das Leben ist offenbar"unheimlich"wertvoll.Je mehr das Hirn ausgeschaltet wird umso wertvoller.Geht ganz in diese Richtung.
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