Mit der italienischen Marine im Notstandsgebiet

Seit Wochen versuchen Tausende von Flüchtlingen über das Mittelmeer von Afrika nach Europa zu fliehen. Dabei stösst die italienische Küstenwache an ihre Grenzen. SRF-Korrespondent Philipp Zahn konnte erstmals ihre Arbeit begleiten. Gesammelt hat er Eindrücke aus einem Notstandsgebiet.

Zusammen mit einem Kameramann hat SRF-Italien-Korrespondent Philipp Zahn am 3. Juni ein Schiff der italienischen Marine in Sizilien bestiegen. Fünf Tage lang begleitete er Angehörige der italienischen Marine auf dem offenen Meer vor der Küste Libyens. Dabei beobachtete er die Behörden bei ihren Versuchen, Flüchtlinge aus dem Meer zu bergen. Seine Eindrücke schilderte Philipp Zahn auf Twitter.

Unlängst hat sich dieses Gebiet zu einem Notstandsgebiet entwickelt. Allein am vergangenen Wochenende musste die italienische Marine 3000 Flüchtlinge innerhalb von 24 Stunden aus den Fluten retten

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Flucht übers Meer

    Aus Rundschau vom 11.6.2014

    Fast täglich rettet die italienische Küstenwache Flüchtlinge aus dem Mittelmeer. Mit untauglichen Booten starten sie in Libyen ihre lebensgefährliche Reise Richtung Europa. 50 000 Menschen sind es dieses Jahr bereits, Tendenz steigend. Denn neuerdings sind vorgelagerte italienische Ölplattformen das Ziel der Flüchtlinge Die Rundschau-Reportage von der europäischen Aussengrenze.