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International Neue Dokumente bringen NSA unter Druck

Die britische Zeitung «The Guardian» hat eine weitere NSA-Präsentation veröffentlicht, wonach der US-Geheimdienst unbegrenzten Zugriff auf Internetdaten weltweit habe. Zeitgleich zur Veröffentlichung befasste sich der US-Senat mit den Praktiken der NSA.

NSA-Gebäude
Legende: Die ganze Welt fragt sich: Was passiert in diesem verglasten Gebäude? Die NSA-Geheimdienstzentrale liegt in Fort Meade. Keystone

Der in Brasilien lebende US-Journalist Glenn Greenwald veröffentlichte eine Präsentation aus dem Jahr 2008 zum Programm «XKeyscore». Geheimdienstmitarbeiter können danach in «enormen Datenbanken» nach persönlichen Angaben suchen. Für die einzelnen Anfragen bräuchten sie keine Zustimmung eines Richters. Auch die Beobachtung der Internetaktivität einzelner in Echtzeit sei möglich.

Die Präsentation stammt wie vorige Veröffentlichungen aus dem Bestand von Edward Snowden. Diesmal stellte der «Guardian» allerdings den kompletten Schriftsatz ins Netz. Einige Seiten wurden jedoch geschwärzt.

USA veröffentlichen NSA-Dokumente

Die USA haben derweil drei Dokumente veröffentlicht, die Details über die Sammlung von US-Telefondaten durch die NSA enthalten. Die Veröffentlichung wird von Beobachtern als Versuch gewertet, Klarheit in Fragen zur NSA zu schaffen.

Zeitgleich zur Veröffentlichung befasste sich der Rechtsausschuss des Senats mit den Papieren.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Löhrer, St. Gallen
    Wer die Machenschaften von NSA anprangert verschwindet im Gefängnis (USA)! Wer das gleiche in Russland macht ebenso oder auch im Arbeitslager. Wo sind da die Unterschiede? Diese beiden Weltmächte haben sich nichts cor zu halten! Das bringt die WEelt nicht weiter nur einzelne machthungrige Regierungsmitglieder der USA und Russlands. Wie steht es mit dem Vatikan - weiss nicht.
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  • Kommentar von P. Fahrni, Bern
    Das Volk der USA ist am verhungern (zB. jeder 6. bezieht Lebensmittelmarken) - und die NSA gibt Milliarden aus, um das Volk dabei zu beobachten. Egal in welchem Hollywoodfilm diese Perversion auftauchen würde, es wäre das Böse, welches von den Helden bekämpft werden muss.
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    1. Antwort von JP.Simon Lebensmittelmarken-händler, Bern
      'Lebensmittelmarken' ein veritables Reizwort+ein Element, das gleich mit korruptiven Molekülen Verbindungen eingeht, schieres oxydieren zwischen Zuckerwatte+Blei. Mit R.Nixon darf ein Mann erwähnt werden, der als Anwalt bei einer solchen Bundesstelle seine Karriere begann.Der 'Tricki Dick' war in Schwarzhandel involviert gewesen, musste auch als Zeuge aussagen. Schon nach ersten Anhörungen hatte ein Richter zu Protokoll gegeben, dass (s)eine Redlichkeit nicht auf seiner Fahne eingeschrieben ist
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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Auch meine Fichen, es zwei über mich mit teils unterschiedlichem Inhalt, wurden teilweise geschwärzt, und auch nur ein lustiger Zufall half mit, zu erkennen, dass auch der Posthalter meines damaligen Wohnorts für die Beschaffung von 'Informationen' über mich eingesetzt wurde. Ob er selber es 'gemerkt' hat, habe ich ihn, aus Gründen unseres guten Einvernehmens, nie gefragt. Ich möchte lieber erst von meinem Staat wissen, was er glaubt, über mich zu wissen, bevor ich mich über die Ami's wundere.
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