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Noch viele Widerstände Trumps Steuerreform nimmt erste Hürde

 Donald Trump links winkt beim Verlassen des Capitols, recht sein Vize Mike Pence.
Legende: Donald Trump ist guter Laune wegen seines Steuervorhabens, rechts sein Vize Mike Pence. Keystone
  • Die für US-Präsident Donald Trump wichtige Steuerreform nimmt mit dem Entscheid des Repräsentantenhauses eine erste Hürde.
  • Noch schwieriger wird es das Vorhaben im Senat haben. Dort haben Trumps Republikaner nur eine hauchdünne Mehrheit.

Im Senat wird unabhängig vom Abgeordnetenhaus eine eigene Version eines Steuergesetzes debattiert, das in Teilen vom Vorschlag des Abgeordnetenhauses abweicht. Im Senat gibt es jedoch heftige Diskussionen. Sollte der Senat sich zu seiner Version durchringen, müssten beide Reformvorhaben noch in Einklang gebracht werden. Experten rechnen nicht mehr damit, dass Trump ein fertig verabschiedetes Gesetz bis Weihnachten unterzeichnen kann.

Trump will eine Reform in jedem Fall durchboxen. Es wäre mehr als ein Jahr nach seiner Wahl zum Präsidenten das erste bedeutende Gesetzesvorhaben überhaupt, dass ihm gelänge.

Steuerreform nützt vor allem Reichen

Die Reform sieht als einen wesentlichen Bestandteil eine Reduzierung der Unternehmenssteuer von derzeit maximal 35 auf 20 Prozent vor. Das Steuersystem soll mit nur noch vier Einkommensstufen deutlich vereinfacht werden. Der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, hatte versprochen, dass vor allem Familien und der Mittelstand entlastet werden sollen. Unabhängige Experten widersprechen dem: Der Vorschlag beinhalte vor allem Erleichterungen für Wohlhabende.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Anreiner (Hans.Anreiner)
    Was für ein Zeichen setzen die im Politzirkus zu Washington wenn die diese Reformen durchziehen. DAs wird kurz/mittelfristig ein Desaster für die Republikaner.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Es wird nicht als ein von den Republikanern verursachtes Desaster wahrgenommen werden, denn das decken im Normalfall erst die Folgeregierungen der Gegenpartei auf. - Es ist ein Grundproblem jedes Landes, das praktisch nur zwischen zwei Parteien wählen kann, dass der Nachfolger zunächst einmal viel Zeit und Energie damit verliert, die in seinen Augen verursachten Schäden des Vorgängers wegzuräumen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Für eine Moderne Wirtschaft und eine gute Zukunft zu Sorgen ist Trump der falsche Mann. Er setzt auf Vergangenheit und mehr Schulden. Das Land wird noch mehr zerfallen. Ob man mit der Waffen Wirtschaft über kurz oder lang weiter kommt bezweifle ich. Die Virtuelle- und Technologische Welt ist nicht das seine. Trump fehlt es auch sonst an Wirtschaftskompetenz, er ist und bleibt halt ein Spieler! Wenn die USA nicht aufpasst werden sie auch in den Modernen Technologien ausgebootet.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Das er da weniger Probleme hat wahr klar! Das Establishment lässt sich da nicht Zweimal Bitten. Ich habe nichts gegen faire Steuern auch für die Reichen, doch erst muss man mal Sparen beim Militär oder anderem Unsinn Man sollte endlich mal in die marode Infrastruktur Investieren, als in Sinnlose Kriege. Die Bildung fördern, das man endlich Konkurrenzfähig wird, dann. wird sich nach und nach auch das Drogen- und Kriminalität Problem entspannen. Doch die US Wirtschaft müsste man da umkrempeln.
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