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International Obama telefoniert mit Putin: «Ziehen Sie Ihre Truppen zurück»

Präsident Barack Obama fordert seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin per Telefon auf, seine Truppen in die Kasernen zurückzuziehen.

Obama am Telefon.
Legende: Barack Obama sprach mit Wladimir Putin am Telefon Klartext. Keystone

Russische Soldaten zurück in ihre Kasernen beordern. Internationale Beobachter auf die Krim lassen. Und direkte Gespräche mit ukrainischen Offiziellen akzeptieren. Diese drei Punkte müsse Russlands Präsident Wladimir Putin erfüllen – das forderte US-Präsident Barack Obama von Putin am späten Abend in einem persönlichen einstündigen Telefongespräch.

Aus dem Weissen Haus hiess es, Obama habe Putin gegenüber erneut deutlich gemacht, der russische Einmarsch in die Ukraine habe deren Souveränität und territoriale Integrität verletzt.

Putin setzt auf die USA

Die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass meldete in der Nacht, Putin habe Obama erneut gesagt, die neue politische Führung der Ukraine sei auf nicht verfassungsmässigem Weg an die Macht gekommen. Und Putin habe betont, die russisch-amerikanischen Beziehungen seien von höchster Wichtigkeit für die Stabilität und Sicherheit in der Welt. Sie dürften unter dem Ukraine-Konflikt nicht leiden.

Nach Angaben des Kreml kamen die zwei Präsidenten überein, dass die beiden Aussenminister, Sergej Lawrow und John Kerry, weiter in engem Kontakt bleiben sollten.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Wer kann hier fachmännisch erklären, auf welchem modernen Stand die russische Schwarzmeerflotte sich überhaupt befindet? Das war im Forum bisher noch kein Thema. Wenn ich die Worte eines Bloggers in diesen Tagen richtig deute, besteht ein gewisser Überholungsbedarf.
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @J. Stump: Wer wohl? Nein im Ernst. Ich habe diesen Punkt im Bericht des SRF "Guldimann rapportiert von der angespannten Lage vom 06.03. erläutert. Die Flotte war vor ca. 3 Jahren in wirklich beklagenswerten Zustand. Seit einigen Jahren werden die z.T. eingemotteten Einheiten auf Fordermann gebracht und mit moderner Technologie ausgestattet. Geld scheint vorhanden zu sein, was man bei der Navi von US, GB und FR nur bedingt behaupten kann. (Von der Bundesmarine reden wir lieber gar nicht.)
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    2. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      Mehr als 40 Shiffe mit über 16'000 Mann. Heimathafen Sewastopol. Pachtvertr. für 97 Mio US$ pro Jahr. Umfasst: 30. Kriegsschiff Div. unterteilt in 11. Anti-U-Boot Brig, 197 Landungsschiff-Brig, 247. U-Boot Bat., 68. Kriegsschiff-Brig. 400. Anti-U-Boot Bat, 418. Minenabw. Bat., 41. Raketenschiff Brig unterteilt in 166. und 259 Raketenschiff Bat. 184 Brig und 9. Brig. Hilfsschiffe. Die Aufstellung der wichtigsten Einheiten der gesammten russischen Flotte folgt in Kürze
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    3. Antwort von Juha Stump, Zürich
      @H. Girschweiler. Vielen Dank, das nenne ich mal eine umfangreiche Information. Sie schreiben es richtig: Geld scheint vorhanden zu sein. Logisch, Russland ist heute eines der reichsten Länder, weil es wirklich alles besitzt, was eine Weltmacht ausmacht: Viel Land, viel Industrie, alle möglichen Bodenschätze, viel Gold, viel Erdgas und auch viel Erdöl. Habe ich noch etwas vergessen? Deshalb ist es unsinnig, von den USA als der letzten noch verbliebenen Supermacht zu sprechen.
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  • Kommentar von A. Brunner, Zurich
    Zur Tagesschau 7.3.14: Wie kann die "neutrale" öffentlichrechtliche srf solche Sätze publizieren: "Der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk hat den Rückzug der russischen Soldaten von der Krim-Halbinsel gefordert. Erst dann sei er zu Gesprächen mit Moskau bereit.", wenn sie genau weiss, dass dieser Jazenjuk widerrechtlich von bezahlten Mafia-Söldnern hochgeputscht wurde, und keine hoheitliche Gewalt hat ? Was denkt wohl das Publikum von derart regelmässiger Falsch-"Berichterstattung" ?
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  • Kommentar von Daniel Briner, Neerach
    Typisch friedliebender Obama, sagt Putin "ziehen Sie ihre Truppen zurück". Gleichzeitig aber die USA äusserst provokativ jetzt im Baltikum ihre Kampfjets verdoppeln! Als hätten die jetzigen Baltischen Nato-Staaten dort je eine russischstämmige Mehrheit gehabt oder gar ein Bürgerkriegs-Momentum wie auf auf dem Maidan zu befürchten. Im Gegensatz zur mehrheitlich russischstämmigen Krimbevölkerung welche der russischen Intervention zustimmte; ist ja auch kein Schuss gefallen bisher, auf der Krim.
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