OSZE-Mission in Ukraine soll verstärkt werden

Zwar ist eine Lösung im Ukraine-Konflikt nicht in Sicht, doch zumindest die Waffenruhe soll halten – dafür haben sich OSZE-Präsident Burkhalter und Russlands Präsident Putin in einem Telefonat ausgesprochen. Zudem soll die OSZE-Mission erweitert werden.

Zwei OSZE-Mitarbeiter überqueren eine Strasse.

Bildlegende: Die Mitarbeiter der OSZE sollen künftig noch besser geschützt werden – wie, darüber haben Burkhalter und Putin beraten. Keystone/Archivbild

Die Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine muss ausgeweitet werden – das haben Bundespräsident Didier Burkhalter und Kremlchef Wladimir Putin bekräftigt. Sie sagten zudem, die im September getroffenen Abmachungen, allen voran die Waffenruhe, müssten respektiert und strenger überwacht werden.

Wie der Kreml mitteilte, begrüssten Burkhalter und Putin in einem Telefonat insbesondere die Arbeit der OSZE und sprachen auch darüber, wie die Sicherheit der OSZE-Beobachter gewährleistet werden könne.

Untersuchungen zu Massengräbern

Putin sprach Burkhalter sein Beileid aus für den Tod eines Schweizer IKRK-Mitarbeiters am letzten Donnerstag in Donezk.

Ebenfalls vorangetrieben werden sollen weitere Untersuchungen zum Absturz des malaysischen Passagierflugzeuges sowie zu den in der Ostukraine entdeckten Massengräbern.