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International Tausende demonstrieren gegen den Kurs der Regierung Tsipras

Mindestens 20'000 Menschen gingen am Dienstagabend auf die Strasse: Sie wollen im Euro-Raum bleiben.

Legende: Video Demonstration für ein Ja zum Referendum abspielen. Laufzeit 0:21 Minuten.
Vom 30.06.2015.

In der griechischen Hauptstadt Athen demonstrierten am Dienstagabend nach Angaben der Polizei vor dem Parlament mindestens 20'000 Menschen für ein Ja zu den Vorschlägen der Gläubiger beim Referendum.

Organisiert wurde die Kundgebung von einer Initiative mit dem Titel «Wir bleiben in Europa».

Die Teilnehmer zeigten sich über ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro besorgt. Am Montag hatten in Athen 13'000 Menschen für das von der Regierung unterstützte Nein bei der Volksabstimmung demonstriert.

10 Kommentare

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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Falls das Griechische Volk sich an der Urne für das Spardiktat, für neue Kredite und für den Verbleib in der Eurogruppe entscheidet, dann werden die 2 Youngsters wahrscheinlich zurücktreten und es wird Neuwahlen geben - und alles bleibt beim Alten (wie in den vegangenen 5 Jahren). Nur eines wird sich ändern: Griechenland kann nicht mehr glaubwürdig rebellieren, selbst wenn sich die Sparschraube noch weiter dreht - auch über die Schmerzgenze hinaus.
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    1. Antwort von Hans Glauser, Herlisberg
      Was nützt die Demokratie in solchen Situationen? Es müsste ein Papadopoulos kommen...nicht wahr Herr Mitulla'
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    2. Antwort von m.mitulla, wil
      Eine Militärdiktatur durch einen CIA-Putsch wünscht sich wahrscheinlich niemand - weder für Griechenland, noch für jedes andere Land auf der Welt. Allerdings ist der "Finanzkapitalismus-Wahnsinn" der Globalisierung auch sehr brutal- und teilt die Welt in "Globalisierte" (der Westen) und "Terroristen" (alle anderen, die sich nicht globalisieren lassen wollen oder können).
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Nehmt's gelassen: Am Samstag haben Sie für die Regierungsvariante demonstriert und laut Umfragen sind etwa beide Lager gleich gross. Da von Medienpropaganda zu reden - für die eine oder die andere Seite - ist völliger Unsinn. Das Problem ist halt nicht einfach zu lösen und Risiken enthalten alle Varianten. Das einzige was sicher ist: Wenn der Reichtum gerechter auf alle verteilt wäre, gäbe es solche Probleme nicht. Solange einige im Überfluss leben und andere in Armut...... (auf allen Ebenen)
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  • Kommentar von L.Leuenberger, Zürich
    EWR JA, EU bedingt JA, EURO - WÄHRUNGSUNION - NEIN ! Das wäre die beste Variante für alle Neuen-EU-Länder! Für Bulgarien und Rumänien wäre der Euro der TOD, für die EU wäre das der KOLLAPS.
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