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Panorama August 2016 – heissester Monat der Moderne

Gerade noch hat der Juli dieses Jahres als heissester Monat der Moderne gegolten – nun löst der August den Juli bereits wieder ab. Dieses Jahr wird wohl insgesamt das heisseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor 137 Jahren sein. Ein weiterer Hinweis für die Erderwärmung.

Menschen in der englischen Grafschaft Dorset baden im September 2016 im Meer. (getty images)
Legende: Das ist nicht etwa ein Strand in Apulien – sondern in der englischen Grafschaft Dorset, England. Im September 2016. Getty Images

Laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ist der August 2016 weltweit genauso heiss gewesen wie der Juli. Konkret: 0,16 Grad wärmer als der bisher heisseste August im Jahr 2014. Es war also im August genauso heiss wie im Juli – der Monat, der laut UNO gerade erst den Rekord als «heissester jemals verzeichneter Monat» aufgestellt hatte.

Zudem war der Monat 0,98 Grad wärmer als der durchschnittliche August in den Jahren 1950 bis 1980. Die hohen Temperaturen im August sind ein weiterer Hinweis auf die Erderwärmung, da gewöhnlich der Juli der heisseste Monat ist.

Wir haben eine längere Periode aussergewöhnlicher Hitze erlebt – die zur neuen Norm werden wird.
Autor: Petteri TaalasWMO-Direktor

Dieses Jahr werde insgesamt wohl das heisseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor 137 Jahren sein, nachdem bereits 2015 den bisherigen Rekord gebrochen hatte. Dies sagte WMO-Direktor Petteri Taalas. Seine Organisation appelliert erneut an die Staaten, das Klimaabkommen von Paris zu ratifizieren.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Auf beiden Seiten des Himalayas lebt jeder 3 Mensch der Welt. In Indien und China. Beide speisen ihre Süsswasserreserven vom Regen und den rund 15000 Gletschern die massiv am abschmelzen sind. Wenn wir nicht neue Quellen erschliessen - was aber der Mensch schon immer machte - dann wird es schon ungemütlich. Noch mehr Gedanken sollten wir uns um das Wasser rund um das Mittelmeer machen. Diese Region ist unglaublich dicht besiedelt und hat wenig Wasser.
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Ich fand den Frühsommer nicht so bezaubernd und freute mich über den wunderschönen August und lasse mir diese Freude auch nicht vermiesen über das dämliche CO2 Gefasel, mit dem sich viel Kohle verdienen lässt!
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    1. Antwort von Philip Hofmänner (Pipo)
      Wer nicht über den Tellerrand schauen will, wird immer glauben was ihm gerade genehm ist.......
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    2. Antwort von Markus Berner (Markus Berner)
      Herr Etter, den Klima-Wissenschaftlern Geldgier vorzuwerfen ist geradezu pervers. Mit CO2 Gefasel lässt ja eben gerade kaum Geld verdienen, im Gegensatz zur CO2 Produktion - siehe Öl- und Auto- und Kohleindustrie etc. Und dass diese finanziellen Interessen "Wissenschaftler" bezahlt haben um bei der Klimadiskussion das Gegenteil zu behaupten, ist nun wirklich erwiesen, übrigens genau so wie das "CO2 Gefasel".
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  • Kommentar von Markus von Mises (Mark II)
    Jetzt war es schon wieder so heiss! Ein weiterer Beweis, dass das menschengemachte CO2 an der Erwärmung Schuld ist. Wann sehen die Klimaskeptiker das endlich ein? Früher war es nie so heiss.
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    1. Antwort von Markus Berner (Markus Berner)
      Herr Mises, es geht nicht ums Einsehen: Es gibt einflussreiche Kreise, sie an Einfluss verlieren, wenn man was gegen den CO2 Ausstoss untermimmt (Ölindusrie, Autolobby, ...). Also behauptet man einfach das Gegenteil - und man findet sicher ein paar "Wissenschaftler", die mit "wissenschaftlichen" Argumenten das auch noch bestätigen. So wie die Tabakindustrie und deren "Wissenschaftler" behaupteten, Rauchen sei nicht schädlich. Googeln Sie mal "Exxon knew".
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    2. Antwort von M. Jaeger (jegerlein)
      Das Klima ändert sich seit Milliarden von Jahren. Solange gibt es auch das CO2. Der Mensch existiert seit wenigen Tausend Jahren und er atmet auch CO2 aus. Die Klimasterben Gehirnwäsche ist darauf aufgebaut dass das CO2 schädlich sei. Ein Gas das gerade mal 0.04 % der ganzen Luft ausmacht und das zudem für den Pflanzenwuchs unabdingbar ist. Indem die Politiker diese Lüge wiederholen wird es auch nicht wahrer. CO2 war schon in viel höheren Konzentrationen in der Luft und es war Eiszeit. z B....
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    3. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Ach, M. Jaeger! Haben sie noch nie etwas von Gleichgewicht gehört? Gerade WEIL der Anteil CO2 in der Luft sehr gering ist, macht eine kleine Veränderung sehr viel aus! Gifte oder auch Alkohol wirken ja auch schon im Promille-Bereich... Und gerade WEIL der Mensch noch nicht lange auf der Erde lebt, ist das Ausmass seines Einflusses aufs Klima bedenklich!
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