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Panorama Reporter vor laufender Kamera ausgeraubt

Kurz bevor er auf Sendung gehen soll, wird ein Reporter in Südafrika Opfer einer Attacke: Die Diebe bedrohen ihn mit einer Pistole und fordern ihn auf, sein Handy herzugeben.

In Johannesburg steht TV-Korrespondent Vuyo Mvoko vor der Kamera und ist bereit, auf Sendung zu gehen. Plötzlich kommen zwei Männer auf ihn zu. Sie fordern ihn auf, sein Natel – das er noch in der Hand hält – herzugeben. Mvoko weigert sich, hält an seinem Handy fest, während die Räuber vor der Kamera hin- und herlaufen – offenbar sind sie sich nicht bewusst, dass diese alles aufnimmt.

Einer der beiden Diebe bedroht den Reporter mit einer Pistole; der andere ruft ihm zu, «Erschiess den Hund!» Erst als Mvokos Kollegin vor Ort ihm zuschreit, er solle sein Handy hergeben, gibt er den Dieben das Smartphone. Wie Mvoko, der für den öffentlichen südafrikanischen Sender SABC arbeitet, später erzählt, packten die Diebe nebst seinem Handy und dem Mobiltelefon seiner Kollegin auch den Laptop ein, den er für die Live-Schaltung brauchte.

Nach dem Vorfall benachrichtigte Mvoko die Polizei. Dazu, ob die Täter bereits geschnappt wurden, sagte er im späteren Gespräch im Studio allerdings nichts.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    @sf... Two of the suspects have been positively linked to the robbery while two others were arrested for allegedly buying some of the goods stolen taken from the SABC team during the robbery," spokesperson Noxolo Kweza said. http://www.news24.com/SouthAfrica/News/Four-to-appear-for-SABC-mugging-20150313 War zu erwarten.. da Steckbrief bei Raub gleich hinterlassen.. ;-D
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  • Kommentar von Jason Hunter, Bern
    Johannesburg, die Hochburg der Diebe und Mörder Südafrikas! Solche Szenen spielen sich täglich dort ab, seit vielen Jahren. Der Reporter hat ein Riesenglück, das er nicht einfach erschossen wurde! Dort ist ein Menschenleben überhaupt nichts wert. Vielen Dank an Nelson Mandela; Johannesburg war mal eine sehr schöne Stadt. Meine Geburtsstadt. Nun ist es eine heruntergekommene Müllhalde. Ja, vielen Dank, Nelson Mandela, und auch deinen Nachfolgern!
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Na der Nelson Mandela ist nicht der Schuldige, sondern die korrupte Politik und die korrupten Wirtschaftsbosse.. aber ansonst haben Sie leider recht! Andernseits es geht den schwarzen Afrikanern heute um vieles besser als waerend der Apartheid! Der Wandel seit 87 ist gravierend, und wenn sich die Faehigen durchsetzen, wird SA mal ein tolles Land auch punkto Politik. Wenn ich sehe was mit der Ueberbevoelkerung in der CH passiert, den Falschfluechtlingen etc,ja dann bin ich gerne hier unten!
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    2. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Geschätzter Jason Hunter, Bern. Leider kein S.A. Problem, sondern ein zunehmend Globales. Hierzulande, dito. Menschenleben stehen unter jedem Zancudo oder Mosquito. Die jagt man mit dem Hochspannungs-Rack im Wohnzimmer. Egal ob Malaria, Dengue, oder Chikungunya übertragend oder nur Blutsaugend. Jedes Handy zählt mehr. Die europäische Wohlstandsgesellschaft versteht das nicht mehr so ganz, weil den natürlichen Überlebenskampf verlernt.
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    3. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Ja Jason, SOO unterscheiden sich die Ansichten... ich bin 20 Jahre in SA und immer noch zufrieden..und dem Herr Kaeppeli in Guatemala geht es aehnlich. Man kann sich schuetzen.. auch ich war nicht frei von versuchter Kriminalitaet gegen mich und mein Eigentum, aber ein Feind den man kennt ist kein Feind mehr. Vorsorgen ist alles. Ich jedenfalls fuehle mich in den dunklen Vororten der CH weniger sicher als hier!! Ich verkehre regelmaessig in den Suburbs, no Problemo!
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Nicht Alltaeglich.. so vor laufender Camera... aber ohne Camera schon...DAS ist auch das "neue Suedafrika"... und trotzdem.. mehr Freiheit, mehr Ellenbogen-Raum.. und noch viel mehr!
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