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Aargau Solothurn Anstieg der Arbeitslosenquote wegen Schulabgängern

In den Kantonen Solothurn und Aargau ist die Arbeitslosigkeit im Juli leicht angestiegen. Dies zeigen die neuen Zahlen. Die Arbeitslosenquote ist je um 0,1 Prozentpunkte angestiegen. Sie liegt neu bei 2,6 Prozent im Kanton Solothurn und 2,7 Prozent im Aargau.

Stelleninserat aus Zeitung gerissen
Legende: Mühsame Stellensuche - mehr Jugendliche in den Kantonen Solothurn und Aargau suchen nach Schule oder Lehre einen Job. Keystone

Im Kanton Solothurn ist die Arbeitslosenquote im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent gestiegen. 3'673 Personen waren als arbeitslos registriert - 22 mehr als im Vormonat.

Auch im Kanton Aargau ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und liegt neu bei 2,7 Prozent. 9'423 Personen waren als arbeitslos registriert - 203 mehr als im Vormonat. Die Quote beider Kantone liegt damit unter dem Schweizer Durchschnitt von 3 Prozent.

Arbeitslose Schulabgänger

Angestiegen ist insbesondere die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen. Im Kanton Solothurn ist die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden um 70 Personen angestiegen und zählt neu 338 Personen. Die Quote erhöhte sich von 3,4% auf 4,3%. Im Kanton Aargau stieg die Quote in der Altersklasse zwischen 15 und 24 Jahren um 0,2 Punkte auf 2,7 Prozent.

Gründe dafür sind gemäss dem kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kanton Solothurn die ausgelaufenen Lehrverhältnisse und das Schuljahresende. Dies sei eine saisonale Entwicklung.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Debrotti, Basel
    Tom > Super zusammengefasst. In den Pflegeberufen waren früher Portugiesen und Spanier sowie Italiener. Heute werden diese ersetzt durch Deutsche mit Uni Abschluss und die bestehenden Erfahrenen MA wandern ab ins Sozial System. Wir haben zu wenig Personal im Spital und Altersbereich nennt man das dann. Wir reden hier noch von den paar Ärzten sondern von den 70 % an Personal im Healthcare. Von der IT/Informatik Branche wollen wir schon gar nicht anfangen…
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    1. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Genau so läuft es halt, "junges Frischfleisch" wird bevorzugt, "Gammel-Fleisch" interessiert keinen mehr. Schauen Sie doch auch mal bei den Chemischen und bei den Banken rein, da läuft es ähnlich, manchmal sogar sehr perfid ab.
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  • Kommentar von Michel Debrotti, Basel
    Wie passt den das alles zusammen. Dier Schulabgänger finden keine Lehrstelle. Am Tag vorher wird im CH TV gemeldet, dass Hunderte Lehrstellen frei sind und man sich überlegt diese vom Ausland zu besetzen (Metzger, Maurer). Wohl auch um Mindestlöhne zu umgehen! Der stern.de schreibt, das 200'000 Abgänger Stellen suchen zugleich aber 10-Tausend Lehrstellen frei sind in DE? Will den niemand mehr eine Lehre machen und alle nur Studieren? Er hat ja "studiert" alles andere kann er Learning by doing?
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