Feuerverbot aufgehoben im Aargau und im Kanton Solothurn

Die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn ist nicht mehr so hoch wie vor ein paar Wochen. Die Gefahrenstufe sei auf gering bis mässig gesunken, teilt die Solothurner Kantonspolizei mit. Der Kommandant hat deshalb das absolute Feuerverbot aufgehoben.

Feuerstelle

Bildlegende: Im Aargau darf nur in festen Feuerstellen grilliert werden. Das Feuerverbot ist aufgehoben. Colourbox

Im Aargau wurde am Donnerstag das Feuerverbot im Wald und an Waldrändern aufgehoben. Grund dafür seien die tieferen Temperaturen und die Niederschläge heisst es in einer Mitteilung der Aargauischen Gebäudeversicherung, der Abteilung Wald, der Kantonspolizei und des kantonalen Führungsstabs.

Trotzdem bestehe in Teilen des Kantons weiterhin eine «erhebliche» Waldbrandgefahr. Aus diesem Grund müssten auch noch Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden:

  • Keine brennenden Raucherwaren und Zündhölzer wegwerfen.
  • Im Wald nur in festen Feuerstellen feuern.
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen und bei starkem Wind und/oder Funkenflug sofort löschen.
  • Feuer immer vor Verlassen der Feuerstelle löschen und sich versichern, dass das Feuer auch tatsächlich erloschen ist.
  • Kein Abbrennen von Schlagabraum im Wald.
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Doch noch Feuerwerke?

2:23 min, aus Tagesschau vom 29.7.2015

Bereits am Mittwoch war das Feuerverbot im Kanton Solothurn aufgehoben worden. Das Feuerverbot hatte für mehere Wochen gegolten. Die Trockenheit erlaubte Feuer im Wald und in Waldesnähe nicht. Auch Feuerwerk durfte man nicht zünden.

Im Kanton Solothurn bleibt das Wasserentnahme-Verbot bestehen. Aus der Dünnern und ihren Zuflüssen und Ableitungen (Augstbach, Mümliswilerbach, Mittelgäubach) sind Wasserentnahmen nach wie vor nur eingeschränkt möglich, heisst es beim Kanton Solothurn.

Waldbrandgefahr aktualisiert