Feuerwerk am 1. August: Wo es erlaubt ist – und wo verboten

Die Kantone Bern und beider Basel haben ihr absolutes Feuerverbot wegen der Regenfälle der vergangenen Tage gelockert. Doch in manch anderen Kantonen bleiben die Behörden hart.

Legende:
Waldbrandgefahr
Kein Feuerverbot
Teilweises Feuerverbot
Absolutes Feuerverbot

Trotz trüben und regnerischen Wetters muss man in einigen Regionen des Kantons Bern weiterhin auf ein Feuerwerk verzichten. In den Verwaltungskreisen Thun, Biel, Seeland und im Berner Jura bleibt ein Verbot bestehen. Feuer frei, heisst es dafür in den restlichen Gebieten – dort wurde das strenge Feuerwerksverbot aufgehoben.

Auch die Kantone Basel- und Basellandschaft haben das absolute Verbot wegen der Regenfälle der letzten Tage gelockert. Feuerwerke sind unter Einhaltung eines Mindestabstands erlaubt. Sie dürfen aber nur auf festen und nicht brennbaren Flächen gezündet werden, wie Kies- oder geteerten Parkplätzen. Höhenfeuer sind erlaubt, sofern ein Abstand von 200 Metern zum Wald eingehalten wird. Im Wald sind Feuerwerke, Feuerstellen und mitgebrachte Grills aber verboten.

Absolutes Verbot in vier Kantonen

Auch im Kanton Solothurn bleiben Feuer und Feuerwerk in Waldesnähe verboten. Unter Einhaltung eines Mindestabstands von 200 Metern dürfen aber Feuerwerke gezündet und Feuer entfacht werden. Überall verboten bleiben Höhen- und 1.-August-Feuer.

Video «Feuerwerk: Da erlaubt – dort verboten» abspielen

Feuerwerk: Da erlaubt – dort verboten

1:18 min, aus Tagesschau am Vorabend vom 29.7.2015

Ähnliche Regelungen wie in Solothurn gibt es in den Kantonen Graubünden, wo in einzelnen Gemeinden gar ein absolutes Feuerverbot verhängt wurde, Glarus, Uri, Nid- und Obwalden, Luzern, Zug, Schwyz, Genf, Neuenburg, Aargau und Jura.

In den Kantonen Schaffhausen, Thurgau, Zürich, St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden gilt kein allgemeines Feuer- und Feuerwerksverbot. Allerdings weisen die Behörden darauf hin, dass erhebliche Waldbrandgefahr bestehe. Beim Entfachen von Feuern und beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern sei höchste Vorsicht geboten.

Bislang an einem absoluten Feuerverbot halten die Kantone Wallis, Freiburg, Waadt und Tessin fest, wobei auch hier Ausnahmen auf Gemeindeebene gemacht werden.