Kaum Verkehrsprobleme an den Grenzen der Region

Der tiefe Eurokurs hat am Samstag viele Einkaufstouristen über die Grenzen nach Deutschland gelockt. Doch der ganz grosse Ansturm blieb trotz dem Nationalbank-Entscheid von dieser Woche aus. Am Grenzübergang Koblenz gab es kein Chaos.

Strassenschild in Koblenz

Bildlegende: Viel Verkehr ist man sich am Wochenende in Koblenz gewohnt. Keystone (Archivbild)

Es dürfte auch mit dem schlechten Wetter zu tun haben: Die Webcams in der Innenstadt von Waldshut-Tiengen zeigten heute nicht besonders viel Passanten. Der erwartete Grossandrang von Schweizer Einkaufstouristen blieb offensichtlich aus.

Wartezeiten ja, Chaos nein

Diesen Eindruck bestätigt auf Anfrage auch die Regionalpolizei Zurzibiet. Am Grenzübergang Koblenz habe sich das Verkehrsaufkommen im üblichen Rahmen bewegt. Das bedeutet: Es hatte zwar viel Verkehr und es gab auch Wartezeiten, aber das ist am Samstag inzwischen Gewohnheit.

Die Regionalpolizei sagt: Man habe keine Massnahmen getroffen im voraus, und man habe auch am Samstag keine Massnahmen treffen müssen. Tiefer Euro hin oder her: Zwischen Koblenz und Waldshut blieb das Einkaufchaos aus. Als möglicher Grund dafür wird übrigens an verschiedenen Orten das schlechte Wetter genannt.

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