Nach Spielabbruch: Null Punkte und Busse für FC Baden

Die Fan-Ausschreitungen und der anschliessende Spielabbruch vom 6. September haben Konsequenzen für den FC Baden und den FC Mendrisio. Das Komitee der 1. Liga hat entschieden, beide Clubs zu bestrafen.

Das Komitee der 1. Liga wertet das abgebrochene Meisterschaftsspiel zwischen Mendrisio und Baden mit 0:0 und null Punkten für beide Teams. Zudem büsst das Komitee den FC Baden mit 4000 Franken und den FC Mendrisio mit 3000 Franken.

«Es ist bereits die vierte Busse für den FC Baden im Kalenderjahr 2015 wegen grob unsportlichem Verhalten der Fans», sagt Präsident Thomi Bräm im Interview mit dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Die Busse hätte auch höher ausfallen können.

«  Wir hoffen sehr, dass dieses Fanverhalten aufhört. »

Thomi Bräm
Präsident FC Baden

Das Spiel in Mendrisio hatte in der 54. Minute abgebrochen werden müssen. Dafür seien beide Teams verantwortlich, findet das Komitee der 1. Liga. Die Partei hatte bereits nach einer halben Stunde unterbrochen werden müssen. Grund dafür waren Fan-Ausschreitungen.

Zudem wurde das Gehör eines Schiedsrichter-Assistenten stark beeinträchtigt, weil die Fans Pyros und Knallpetarden abgefeuert hatten. Im Wiederholungsfall drohen beiden Mannschaften Stadionsperren und Punkteabzüge.

FC Baden behält sich Regress vor

Gemäss FC Baden Präsident Thomi Bräm ist es nur ein kleiner Teil der Fans, der für die Ausschreitungen verantwortlich ist. Herauszufinden, wer dahinter steckt, sei aber eine schwierige Aufgabe. Der Verein selber sei daran, sie zu lösen und auch die Kantonspolizei ermittle.

Sollte man die Schuldigen ausfindig machen, sei es gut möglich, dass der Club Regress nehme. Also, dass der FC Baden die Busse von 4000 Franken auf die für den Spielabbruch verantwortlichen Fans abwälzen würde.

(Bildquelle: Colourbox)