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Aargau Solothurn Rechtsmedizin im Kantonsspital Aarau: Vertrag mit Kanton steht

Der Kanton Aargau schliesst mit dem Kantonsspital Aarau eine Vereinbarung ab: Künftig werden rechtsmedizinische Untersuchungen in Aarau durchgeführt. Bisher mussten die Aargauer Behörden zum Beispiel DNA-Proben in Bern machen lassen. Der Grosse Rat muss allerdings noch einen Kredit bewilligen.

Eine Laborantin füllt DNA-Proben in ein Gefäss ab.
Legende: Ab 2014 soll das Kantonsspital Aarau bei der Verbrechersuche helfen, unter anderem mit DNA-Untersuchungen (Bild). Keystone

Der Wechsel wurde bereits Ende 2012 angekündigt, nun hat die Regierung die entsprechende Botschaft an das Parlament verabschiedet: Der Kanton will seine rechtsmedizinischen Gutachten neu in Aarau machen lassen. Nun steht die Vereinbarung zwischen Kanton und dem neuen Institut für Rechtsmedizin (IRM) am Kantonsspital.

Der Vertrag sieht vor, dass die Aargauer Untersuchungsbehörden DNA-Proben, Autopsien aber auch verkehrsmedizinische Untersuchungen in Aarau machen lassen. Bisher wurden dafür unter anderem die Dienste des IRM in Bern beansprucht.

300'000 Franken teurer als bisher

Die neue Lösung habe Vorteile, heisst es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Regierung. Die Spezialisten seien näher bei den Untersuchungsbehörden. Die Preise für die Leistungen seien «im Bereich der übrigen IRM der Schweiz».

Die Regierung beantragt dem Grossen Rat nun einen jährlichen Kredit von 2,5 Millionen Franken. Dieser Kredit ist 300'000 Franken höher als bisher. Das habe aber nichts mit dem neuen Vertragspartner zu tun, betont die Regierung. Viel mehr würden zusätzliche und anspruchsvollere Leistungen benötigt. Der Vertrag mit dem Kantonsspital soll ab 2014 in Kraft treten.

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