Zum Inhalt springen

Wahlen Solothurn 2013 447 Kandidaturen für 100 Sitze im Kantonsrat

Am 17. Dezember ist die Anmeldefrist abgelaufen: 447 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich für die Kantonsratswahlen am 3. März. Das sind genau so viele Kandidaturen wie bei den letzten Wahlen 2009. Verschoben hat sich hingegen der Frauenanteil: Er fällt leicht geringer aus.

Legende:
Frauenanteil Kantonsratswahlen 2013 Staatskanzlei Solothurn

Je nach Amtei hat das Wahlvolk die Wahl zwischen 7 bis 10 verschiedenen Listen. Insgesamt sind auf allen diesen Listen 447 Kandidaturen aufgeführt, das sind genau gleich viele wie bei den letzten Kantonsratswahlen 2009. Abgenommen hat hingegen der Frauenanteil. Er sank leicht von 135 auf 130 Frauen.

Einige bekannte Persönlichkeiten aus dem Kantonsrat verzichten 2013 auf eine Kandidatur. So zum Beispiel die ehemalige CVP-Parteipräsidentin Annelies Peduzzi und der ehemalige SVP-Präsident Heinz Müller. Der Geschäftsführer des Gemeindeverbandes Ulrich Bucher tritt ebenfalls nicht mehr an, er war als SP-Vertreter im Rat.

23 Kantonsräte wollen nicht mehr

Auch Herbert Wüthrich verzichtet, der ehemalige Kantonsratspräsident der SVP hatte auch schon für den Regierungsrat kandidiert. Die Gemeindepräsidenten von Dulliken (Theophil Frey, CVP) und Balsthal (Willy Hafner, CVP) wollen ebenfalls nicht mehr auf kantonaler Ebene politisieren.

Insgesamt treten 23 der 100 Mitglieder des Kantonsrates nicht mehr für eine weitere Amtsperiode an, wie aus den Unterlagen der Solothurner Staatskanzlei hervor geht. 2009 waren es 21 Kantonsräte, die auf eine Wiederwahl verzichtet hatten.

Listen und Parteien

Die grösste Auswahl hat die Amtei Olten-Gösgen: 10 Listen treten an. Neben den grossen Parteien zum Beispiel die Junge SP, dazu auch EDU und EVP. Beide Parteien treten nicht in allen Amteien an. Die Amtei Solothurn-Lebern kann aus 9 Listen wählen, Bucheggberg-Wasseramt aus 8 Listen. In Thal-Gäu und Dorneck-Thierstein sind es je 7 Listen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.