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Bern Freiburg Wallis Bombenalarm in Bern: Kunstschüler wird nicht vor Gericht gezerrt

Wegen des Bombenalarms vom 25. November am Bahnhof Bern kommt es zu keinem strafrechtlichen Verfahren. Ein junger Mann hatte ein Kunstobjekt an ein Treppengeländer gebunden und so ein Grossaufgebot von Polizei und Spezialeinheiten ausgelöst.

Bombenroboter.
Legende: Spezialisten der Kantonspolizei Bern machen sich für den Einsatz am Hauptbahnhof Bern bereit. Keystone

Es war lediglich ein Kunstprojekt, das die Spezialisten der Kantonspolizei Bern am 25. November mitten im Berufsverkehr am Hauptbahnhof Bern sprengten; eine Figur aus einer faustgrossen Knetmasse - die wie Sprengstoff aussah - zusammengehalten mit Drähten und schwarzem Klebband.

Wie die Kantonspolizei Bern am Freitag meldete, war das Kunstobjekt von einem jungen Mann am Treppengeländer befestigt worden. Strafrechtlich relevante Tatbestände könnten ausgeschlossen werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Wers extra macht, macht sich möglicherweise strafbar

In Zusammenhang mit dem Bombenalarm ruft die Kantonspolizei in Erinnerung, dass ein derartiger Vorfall schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann. Ein mutwilliges Auslösen eines Polizeieinsatzes sei grundsätzlich strafbar und hätte für den Urheber schwerwiegende finanziellen Folgen.

Die Kantonspolizei Bern bittet vor dem Hintergrund der Attentate in Frankreich die Bevölkerung, sich den Umgang mit solchen Gegenständen gut zu überlegen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von alfred maurer (zeitgeist)
    kunst bewegt. vor 10 monaten wäre noch niemand auf die idee gekommen dieses objekt zu sprengen. diese aktion macht darauf aufmerksam, wie wir gefahr laufen unsere freiheit zu verlieren. jeder extremismus führt zu einschränkungen. ob is oder... die dadaisten reagierten auf den wahnsinn des ersten weltkrieges. wie reagiert die kunst auf den extremismus, die flüchtlingskrise aktuelle themen in unserer gesellschaft. die jahresausstellung in aarau z. bsp. gibt antworten. die politik erklärt den krieg
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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Ja, klar, Kunst war es...was denn sonst. Der Bursche hat ja nicht mal den Mumm gehabt, sich rechtzeitig zu melden. Den Namen sollte man unbedingt veröffentlichen, damit man dieser Form von Kunst jederzeit aus dem Weg gehen kann: ich will ihn boykottieren!
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Das scheint ein neuer Trend für clevere Jugendliche zu sein. Barack Obama hat einen kleinen "Bombenbauer" zu sich eingeladen und ihm für sein Werk gratuliert. Wie degeneriert muss eine Gesellschaft sein, um solche Vorfälle nicht zu bestrafen.
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