Resultate aus den Gemeinden

Das Thuner Stimmvolk lehnte ein Winterdach für das Strandbad ab. Auch Meiringen und Schwarzenburg sagten Nein zu ihren Vorlagen. Andere Projekte - etwa in Heimberg oder Lützelflüh - können realisiert werden.

Das 50-Meter-Becken hätte überdacht werden sollen.

Bildlegende: So hätte das Winterdach im Strandbad Thun aussehen sollen. zvg

  • In Bern gibt es mehr Wettbewerb für Kitas, Wohnraum bleibt geschützt. Weitere Informationen hier.
  • Biel kann einen neuen Stadtpark bauen. Auch die beiden andern Vorlagen wurden angenommen. Weitere Informationen hier.
  • In Düdingen ist Andreas Binz von den Freien Wählern in den Gemeinderat gewählt. Er erhielt 1'052 Stimmen. (Anton Haymoz kam auf 436 Stimmen, Hans-Peter Plüss auf 298.) In der Freiburger Gemeinde wurde die Ersatzwahl nötig, weil Grossrat André Schneuwly (ebenfalls Freie Wähler Düdingen) aus dem Gemeinderat zurücktrat.
  • In Hasle bei Burgdorf nahm das Stimmvolk die neue Regelung der Hundetaxe an (Ja: 548, Nein: 72). Ja sagten die Stimmenden auch zum Bau einer neuen Wasserleitung (Ja: 558, Nein: 55). Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 30 Prozent.
  • Das Primarschulhaus in Heimberg kann erweitert werden. Mit über 70 Prozent Ja-Stimmen haben die Heimbergerinnen und Heimberger dem Erweiterungsbau der Primarschulanlage Untere Au zugestimmt. Sie hiessen den Kredit von insgesamt 11 Millionen Franken gut.
  • Lützelflüh kann das Primarschulhaus für 4 Millionen Franken sanieren. 74 Prozent der Stimmenden waren dafür, die Stimmbeteiligung lag bei 33 Prozent.
  • In Meiringen lehnte das Stimmvolk den Kredit von fast 20 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung des Hallenbades und der Turnhalle knapp ab. 53 Prozent sagten Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 55 Prozent.
  • Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Schwarzenburg haben den Kredit von 7,9 Millionen Franken für das neue Gemeindehaus mit 1492 zu 760 Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung lag bei 43 Prozent.
  • Spiez kann sein Orts-Marketing weiterführen, welches Tourismus, Kultur und andere Anlässe zusammenbringt. 67 Prozent der Stimmenden sagten Ja. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,5 Prozent.
  • Auf dem Tessenberg oberhalb des Bielersees entsteht die neue Gemeinde «Plateau de Diesse» (zu deutsch «Tessenberg-Plateau»). Die Stimmenden haben der Fusion zugestimmt, in Diesse mit 59 Prozent, in Prêles mit 65 Prozent und Lamboing mit 68 Prozent.
  • Thun erhält kein Winterdach für das Strandbad. 76 Prozent der Stimmenden lehnten das Dach ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 38 Prozent. Der Gemeinderat und der Stadtrat hatten  die Idee schon im Vorfeld der Abstimmung abgelehnt. Das Projekt sei ökologisch nicht sinnvoll und finanziell nicht tragbar. Die Investitionskosten hätten gemäss Businessplan 1,75 Millionen betragen.
  • Uetendorf hat einen neuen Gemeindepräsidenten. Der Berner SVP-Nationalrat Albert Rösti schlug seine Herausforderin Annekäthi Zenger von den Grünen klar mit 1‘574 zu 779 Stimmen. Der bisherige Gemeindepräsident Hannes Zaugg-Graf (früher SP, heute parteilos) hat demissioniert.
  • Wichtrach kann das Bauland Sunnrain verkaufen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben dem Verkauf mit 61 Prozent Ja-Stimmenanteil zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug 35 Prozent. Damit hat der Gemeinderat die Möglichkeit, einen Teil der Parzelle meistbietend zu veräussern. Ein Teil wird der Wohnbaugenossenschaft Wichtrach für die Erstellung von Alterswohnungen im Baurecht abgegeben.

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